Erfahrungsbericht - Hypnose Berlin

Hypnose, weil nichts mehr half

Erfahrungsbericht Hypnose Berlin
Bild: Erfahrungsbericht Hypnose

Liebe K., ich danke Ihnen für den Erfahrungsbericht über Hypnose in meiner Praxis. Um die Anonymität zu wahren stellt das gewählte Bild eine andere Frau dar.

Noch ein paar Zeilen zu K.. Sie ist Ende 40 und litt als Sie zu mir kam sehr darunter, dass sie sich mit Worten nicht mehr so ausdrücken konnte, wie sie es von sich gewohnt war. Ihre Stimme blieb immer öfter weg und ließ sie sprachlos in unterschiedlichen Momenten im Alltag zurück. Ob nach einer ausgelassener Runde mit Freunden oder bei der Arbeit. Weil ihr nichts mehr half, ihre Stimme einfach wegblieb und sprechen kaum noch für sie möglich war, entschloss sie sich, zu mir nach Berlin zu reisen und Hypnose für sich kennenzulernen.

Liebe K., ich möchte mich an dieser Stelle für ihre Offenheit bedanken und die Bereitschaft, die Erfahrungen und das ganz eigene persönliche Erlebnis zu teilen. Vielen, vielen herzlichen Dank für die Zeilen und diesen intimen Einblick!
Lesen Sie hier wie K. Hypnose erlebt hat - ich wünsche Ihnen viel Freude dabei!
Ihre Isabella Buschinger


Meine persönliche Erfahrung mit Hypnose

Es ist nichts Schlimmes, nichts Lebensbedrohliches - noch nicht einmal schmerzhaft. Ich habe einfach nur keine Stimme mehr. Im Grunde schon seit Jahren und natürlich habe ich oft noch eine Stimme. Es ist nur nicht mehr meine. Sie krächzt und scheppert, singen kann ich damit schon gar nicht mehr, schreien sowieso nicht und wenn ich einen Abend mit Freundinnen verplaudere, dann bringe ich am nächsten Tag keinen Ton mehr raus. Meinen früheren Beruf in einem Callcenter kann ich schon lange nicht mehr ausüben und ich weiß natürlich, dass dieses „Erkrankung“ auch etwas damit zu tun hatte. Aber längst habe ich einen anderen Job, der mir sehr gut gefällt und den ich auch „stimmlos“ hervorragend ausüben kann - und trotzdem machen meine Stimmorgane immer häufiger schlapp, bin ich zu immer längeren Schweigephasen verdonnert.

Eine Diagnose gibt es natürlich auch: Hyperfunktionelle Dysphonie. Klingt gut, sagt aber nichts anders als dass die stimmgebenden Organe, die da sind Atemapparat, Kehlkopf und Ansatzrohr, nur eingeschränkt funktionieren. Bei der hyperfunktionellen Dysphonie sind die stimmgebenden Organe angespannt, die Stimme klingt rau, laut und angestrengt und ermüdet rasch. Es liegt eine erhöhte Atemfrequenz vor. Stimmt, ich neige sehr zur Kurzatmigkeit.

Die Schulmedizin empfiehlt in dem Fall Logopädie. Das bedeutete im Klartext Schulung der Eigenwahrnehmung, Regulierung von Körperspannung, entspannende Atemtechniken, Stimmübungen und Beratung zur Stimmhygiene. Nichts was ich in meiner jahrzehntelangen Erfahrung im Callcenter sowie als Sängerin und Laiendarstellerin nicht immer wieder geübt hatte. Also, nichts Neues und keine Hilfe.

Versuchs mal mit Hypnose Berlin

So sagte mir eine Bekannte und strahlte mich über ihren Milchkaffee an. Es war Januar, kalt und meine Stimme mal wieder auf Abwegen. Hypnose? Kennst du da jemand? Ja, in Berlin, eine ganz tolle, super nette Hypnotiseurin. Wenn Dir jemand helfen kann, dann sie! Sie gab mir Isabellas Namen und ihre Web-Adresse.

Noch am gleichen Abend rief ich die Seite auf und schickte eine Kontaktanfrage. Am nächsten Morgen rief sie an. Meine Stimme, eben noch recht fröhlich am Frühstückstisch mit meinem Mann plaudernd, verabschiedete sich nach nur wenigen Minuten. Isabella sprach weiter. Eine Sitzung, so wie ich mir das vorstellte würde sicher nicht reichen. Üblich seien drei oder vier. Ich könne ihren Kalender einfach über ihre Webseite aufrufen und mich für einen passenden Termin entscheiden, den ich dann selbst buchen kann.
Ich war enttäuscht. Alles was ich über Hypnose zu wissen glaubte hatte eher was mit Magie zu tun denn mit Heilkunst. Und warum sollte man für Magie drei Sitzungen benötigen? Ich ließ mir Zeit, überlegte lange, vergaß es wieder und überlegte nochmal. Dann verließ mich meine Stimme wieder, das war der ausschlaggebende Moment. Ich vereinbarte den Termin. Im Geheimen noch immer darauf hoffend, dass bei mir eine Sitzung reicht. Immerhin habe ich ja nur keine Stimme mehr. Anfang Mai 2019 dann fuhr ich nach Berlin.

Ein Besuch am Schillerplatz Berlin

Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin nicht von Berlin und die Stadt ist mir nicht vertraut. So stieg ich nun zum ersten Mal am schönen Rüdesheimer Platz aus der U3. Bei strahlendem Sonnenschein schlenderte ich die knapp 700 Meter zum Schillerplatz. Ein Frühlingstag in Berlin. Weiß-blauer Himmel, den die bayrische Hauptstadt für sich gepachtet zu haben glaubt, zartgrünes Laub an ehrwürdigen Platanen, fröhliche Menschen auf den Straßen. Ich bin zu früh. Aufgeregt bin ich auch. Warum weiß ich nicht. Oder doch. Bilder erscheinen vor meinem inneren Auge von Menschen die vor Dutzenden Augenpaaren in Varietétheatern auf den Boden sinken, wie eine Katze schnurren oder bretthart auf zwei Stuhllehnen balancieren. Aber warum sollte diese Frau so etwas mit mir tun? Es gibt ja kein Publikum. Außerdem klang die Stimme am Telefon nett.

Ein hübsches Café an der Ecke „Como en casa“ was so viel heisst wie Willkommen zu Hause und gleich daneben der herrschaftliche Eingang zum klug restaurierten und renovierten Gebäude. Ein wenig Art Deco, ein wenig Jugendstil - auf jeden Fall Großstadtstil des frühen 20. Jahrhundert. Passt ja irgendwie zur Hypnose. Ich blickte auf die Uhr, noch immer zu früh. Also noch eine kleine Runde drehen. Die Augen sahen sich nicht satt an den schönen Fassaden und so verging die Zeit schneller als gedacht. Ich klingelte pünktlich, die Tür öffnete sich und ich durchschritt das herrliche Treppenhaus. Hier muss man schreiten. Schlurfen, laufen, rennen oder auch nur gehen - geht irgendwie nicht. Zumindest nicht für mich. Zugegeben, ich habe aber auch zu viel Fantasie.

Hypnose Berlin - Isabella Buschinger, Hypnosetherapeutin Berlin

Eine schmale, angenehm kühle Hand streckte sich mir entgegen. „Hallo, ich bin Isabella.“ Ihr Blick ging zu meinen Füßen, an denen meine neuesten Schuhe steckten, ich bin ganz stolz darauf. „Welche Schuhgröße haben Sie.“ Ich war verwirrt. Gefielen ihr meine Schuhe so gut dass sie sie anprobieren wollte? „40“, antwortete ich. „Dachte es mir schon. Ich werde langsam Expertin darin“, erklärte sie fröhlich und hielt mir ein paar bequeme Puschen entgegen. Ach so ist das. Hier werden die Schuhe ausgezogen, verständlich. Jetzt erst wendete ich den Blick von meiner Gastgeberin ab, die hell und freundlich in ihrer ebenso hellen wie freundlichen Praxis stand. Geschmackvoll, das ist das erste Wort, das mir einfiel. Gemütlich, aber auf eine moderne Art, vollkommen ohne den plüschigen Beigeschmack, den das Wort manchmal hat. Cremefarbene Polster, viel Holz und hier und da etwas ganz Besonderes. Wie der Kamin in der Ecke eines der Zimmer, der Ausblick auf den schön gepflegten Garten im Innenhof, die unaufdringlichen kleinen Kunstwerke an den Wänden und auf den Kommoden.

Natürliche Materialien, natürliche Farben und ganz viel Technik. Technik die sich überhaupt nicht aufdrängt. Da weiß jemand ganz genau, wie die neuen Errungenschaften von Internet, Smartphone und -home und so weiter genutzt werden können, ohne sich aufzudrängen. Klang, der sich harmonisch ausbreitet, Licht, das seine Farben anpasst. Sie zeigte mir alles mit leichtem, aber sehr berechtigtem Stolz und dem klaren Bestreben mir meine Nervosität zu nehmen. Es funktionierte. Verschwunden waren die Bilder von Varieté-Hypnotiseuren und ihren Opfern.

Das Vorgespräch

Wenig später saßen wir uns in ihrem Besprechungszimmer gegenüber. Jetzt, da ich die Umgebung genauestens in Augenschein genommen hatte widmete ich mich wieder meiner Gastgeberin. Sie ist wandelbar. Manchmal sieht sie ganz genauso aus wie auf dem Bild auf ihrer Webseite und manchmal ganz anders. Ich sagte es ihr. Sie freute sich darüber, hatte das aber so noch nicht gehört.
Sie schaute mich an, ohne in mich hinein zu blicken - was ich erwartet hatte. Stattdessen ist es eher so, als würde sie mir mit ihrem Blick Raum schaffen. Raum zum sein. Ich räusperte mich. Meine Stimme schwankte, plötzlich wollte ich gar nicht reden.
Ich weiß nicht mehr genau, was sie mich alles gefragt hat. Was das Schweigen für mich bedeutet, daran erinnere ich mich noch. „Es ist eine Befreiung“, erklärte ich und wunderte mich. Wundere mich noch immer. Wörter sind mein Beruf, immer gewesen. Ich liebe sie, kann gut mit ihnen umgehen - kann mich wunderbar dahinter verstecken. Schreibend, sprechend - lesend. Zwischen mir und Isabella gab es wenige Wörter. Dafür lachten wir viel. Ich schilderte ihr meine Sehnsucht nach Ruhe, erklärte ihr -und damit zum ersten Mal auch mir- dass ich mir wünsche auch dann geliebt und akzeptiert zu werde, wenn ich keine Wörter nutzen muss. Eine neue Erkenntnis, die mich heute, Wochen später noch immer erfüllt.
Wir sprachen über meine Tätigkeit als Telefonistin, darüber, dass ich noch immer für Freunde Telefonakquise betreibe, darüber, dass ich für manche der „Kummerkasten“ bin und über das Singen. Das Singen beim Putzen oder beim Tanzen. Wir sprachen auch über Anspannung, Stress, Atemlosigkeit und Bandscheibenbeschwerden. Alles in einem heiteren Ton. Alles ganz leicht und doch irgendwie bedeutsam. Nichts, was ich nicht kannte und doch war es neu. Dann endlich war es soweit. Wir gingen nach Nebenan.

Hypnosetherapie Berlin

Der Raum ist ein wenig kleiner als der erste. Er ist genau so hell und freundlich eingerichtet und wirkt doch dunkler. Hier dominiert vor allem der bequem aussehende Hypnosestuhl. Aber noch setzte ich mich nicht. Ich stand unschlüssig im Raum und schaute mir ein Bild von Milton H. Erickson an. Der Begründer der modernen Hypnose. Sie erzählte mir ein wenig von ihm, gerade so viel, dass ich auf die erstaunliche Lebensgeschichte dieses Mannes neugierig wurde. Dann wies sie mit leichter Handbewegung auf den Stuhl. Ich atmete tief ein und setzte mich.
Der Stuhl umfing mich warm und weich. Aber nicht so, dass ich meine Bewegungsfreiheit einbüßte. Ganz und gar nicht. Isabella fragte mich, ob ich eine Decke haben wolle, ich nickte, lies mich sinken und warm einpacken. Leise Musik erklang, ein sanfter Geruch füllte den Raum der in einen zarten Violettton gehüllt war. Ich schloss meine Augen ganz unwillkürlich. Ihre Stimme klang ruhig in meinem Bewusstsein. Sie erlaubte mir mich zu entspannen, erlaubte mir ruhig zu werden, erlaubte mir die Kontrolle auf ein Minimum zu reduzieren. Mit jedem Atemzug, so schien es, ging es ein Stück tiefer. In was? In mich! Ich weiß, wie sich das anhört. Ich versuche es zu erklären. Ich hatte das Gefühl mit mir selbst zu verschmelzen. So als würden die ausgefransten Teile meiner Person, die Teile die müde oder verloren sind, die Teile die ich nicht mag und die Anteile die andere nicht mögen, wieder zusammengefügt werden - und ich, was immer ich bin, bin mitten drin. Nein - Frau Buschinger ist da nicht dabei. Sie ist zwar anwesend, aber sie hat mit meinem Zusammensein mit mir selbst gar nichts zu tun. Jetzt, so im Nachhinein betrachtet tut mir das fast leid. Aber so war es. Ich rutschte tiefer in den Sessel, in mich, in mein Inneres und sie war nur eine Stimme. Eine Stimme, die mich sanft wie ein Fahrstuhl zu mir brachte.
Irgendwann fragte sie mich was ich sah. Ich sah ein rotes Sofa! Ein unbequemes, altes rotes Plüschsofa, mit gerader, eichenholzbewehrter Lehne. Sie lud mich ein, vielleicht darauf Platz zu nehmen. Es schien mir unbequem. So als müsse ich ganz gerade, ganz vornehm darauf sitzen. Ihre Stimme lächelte. Ich lächelte auch. Dann fläzte ich mich auf das edle Teil und freute mich. Füße auf den vornehmen Stoff, die Arme ausgebreitet, hier bin ich, die Herrin meiner Selbst. Ich genoss das Gefühl, spürte meine Kraft und dann …. Sie erklärte mir, dass sie bis drei zähle und ich dann die Augen öffnen solle. Anschließend sollte ich die Augen sofort wieder schließen.
„Schon rum“, dachte ich und war enttäuscht. Sie zählte, bei drei öffnete ich die Augen und blickte in ein ganz anderes Gesicht. Noch immer versuchte ich herauszufinden, was ich da während dieses einen Augenaufschlags gesehen hatte. Am ehesten fällt mir das Wort Präsenz dazu ein. Sonst nichts. Da war keine Isabella Buschinger, da war vollkommen zugewandte Aufmerksamkeit. Dann schloss ich meine Augen wieder. Rutschte ein Stück tiefer in mein Sofa, in meine Kraft und Energie.
So ging es noch ein wenig weiter. Ich weiß nicht wie lange. Ich weiß nur, dass es wunderbar und angenehm war. Es gab nur mich und ihre Stimme, und wenn ich die Augen öffnete war da diese liebevolle Zugewandheit. Als sie mich aus der Trance herausführte war ich hellwach. Es ging mir gut. Schon lange nicht mehr so gut. Ich fühlte mich leicht und sehr heiter. Leider blieb mir nicht mehr viel Zeit, ich musste zu einem Termin, so dass ich mich rasch und sehr herzlich von ihr verabschiedete. Am U-Bahnhof spielte eine alte Frau auf einem Akkordeon. Ich eilte an ihr vorbei, drehte mich auf dem Absatz herum, lief zurück und legte ihr etwas Geld in ihren Hut. Die Musik war einfach wunderschön.

Wie es nach der Hypnose weiterging

Ich war seither nicht mehr da. Da gibt es viele Gründe, die alle nichts damit zu tun haben, dass ich nicht mehr kommen wollte. Meine Stimme ist deutlich besser geworden. Ich fühle mich freier, bekomme besser Luft und erkenne sehr schnell, wenn ich Ruhe brauche. Überhaupt gönnte ich mir in den knapp vier Wochen seit meiner ersten Sitzung viel mehr Ruhe und Stille, ohne schlechtes Gewissen. Das ist neu! Ich bin die Herrin in meinem Leben. Eine banale Erkenntnis, sollte man meinen, aber nicht für mich. Noch immer glaube ich, dass diese eine Sitzung für mich ausgereicht hat, aber ich werde auch weitere Sitzungen in Anspruch nehmen, sollte sich meine Stimme wieder verschlechtern. Sicher, ich könnte auch zu jemandem gehen, der in meiner direkten Umgebung praktiziert. Doch das möchte ich nicht. Denn ich glaube, dass die Persönlichkeit von Isabella Buschinger, sehr viel dazu beigetragen hat, dass ich mich so wohl gefühlt habe und es mir jetzt so gut geht.

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