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Hypnose Berlin

Was bedeuten Tränen während der Hypnose?

Was bedeuten Tränen während der Hypnose?
Bild: Was bedeuten Tränen während der Hypnose?

Tränen unterstützen den Prozess in der Hypnose

Die Fähigkeit zu weinen ist angeboren. Es handelt sich dabei um eine menschliche Ur-Eigenschaft, genau wie das Lachen. Wenn die Tränen fließen, dient das der Kommunikation. Weinen wir, signalisieren wir unserer Umwelt, dass wir nicht weiterwissen, Schmerz empfinden und Hilfe sowie Mitgefühl benötigen. Tränen sollen unterstützendes Verhalten bei unseren Mitmenschen auslösen. Auch Tiere verfügen über diese Fähigkeit, zum Beispiel, indem sie Notrufe ausstoßen. Allerdings können nur Menschen aus emotionalen Gründen weinen. Sind wir traurig, bewegt uns etwas sehr stark oder kommen schmerzhafte Erinnerungen hoch, kommen die Tränen. Menschen weinen vermutlich aus emotionalen Gründen, weil sie deutlich länger auf die Hilfe und Fürsorge angewiesen sind, als jedes Tier. So ist Weinen ein stilles Signal, anders als Schreien, ist dies nicht so auffällig und lockt keine Feinde an. Demnach ist es evolutionstechnisch einfach sinnvoll, dass Menschen weinen, um prosoziales Verhalten zu fördern. Auch während der Hypnose können die Tränen kommen, das ist nicht ungewöhnlich.

Weinen gehört zum Heilungsprozess

Tränen haben eine reinigende Wirkung. Sie reinigen nicht nur die Augen, sondern auch die Seele. Die meisten Menschen spüren nach dem Weinen Erleichterung, weil es sich so anfühlt, als wäre man ein Teil der Last losgeworden. Sie fühlen sich dann leichter und befreiter. In der Hypnose passiert es häufig, dass Emotionen aufgelöst werden oder Erinnerungen hochkommen, die verdrängt wurden. Viele Klienten arbeiten in der Hypnose mit unverarbeiteten Emotionen und Erlebnissen der Vergangenheit. In der Hypnose funktioniert dies besonders gut, denn die kognitive Hemmung (das Bewusstsein) tritt in den Hintergrund. So kann eine Auflösung leichter stattfinden. Aufgestaute Gefühle müssen irgendwann raus, sie brauchen ein Ventil. Das geschieht meist durch Weinen, wenn sich in der Hypnose etwas bei Ihnen löst, dann ist es vollkommen natürlich, dass die Tränen kommen. Lassen Sie Ihnen freien Lauf und versuchen Sie nicht Ihre Tränen zu unterdrücken. Betreiben Sie Selbstfürsorge und bitten Sie um ein Glas Wasser oder eine Pause. Natürlich können Sie das, was in Ihnen hochkommt auch mit Ihrem Therapeuten besprechen.

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