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Kann Hypnose auch helfen, wenn ich bereits in psychotherapeutischer Behandlung bin?

Kann Hypnose auch helfen, wenn ich bereits in psychotherapeutischer Behandlung bin?
Bild: Kann Hypnose auch helfen, wenn ich bereits in psychotherapeutischer Behandlung bin?

Hypnose-Therapie als Ergänzung zu einer Psychotherapie

Prinzipiell wird empfohlen, dass ein Patient nicht zwei Psychotherapien auf einmal machen sollte. Das rührt daher, dass er sich dann nicht intensiv auf einen Therapeuten beziehungsweise einen Therapieprozess einlassen könnte und es ihn schlichtweg überfordern würde. Das wäre dieses typische "Tanzen auf zwei Hochzeiten". Er würde zwar in beiden Therapien arbeiten, sich aber nicht vollständig auf beide einlassen. Was aber sehr häufig vorkommt, ist, dass eine zweite Therapie direkt im Anschluss gemacht wird. Das kann verschiedene Gründe haben, vor allem stationäre Therapien sind begrenzt und dort können verschiedene Themen nur angerissen werden. Auch nach einer ambulanten Therapie folgen oftmals noch weitere. Zwei Psychotherapien parallel sind also nicht möglich beziehungsweise nicht empfehlenswert. Anders sieht das allerdings bei einer Psychotherapie mit einer kombinierten Hypnose-Therapie aus.

Parallele Hypnose und Psychotherapie

Wenn Sie überlegen, sich neben Ihren Psycho-Therapeuten noch an einen Hypnose-Therapeuten zu wenden, ist das nur legitim. Dagegen spricht auch nichts, wichtig ist nur, dass Sie das mit Ihrem Therapeuten besprechen. Hypnose kann zusätzlich zur Therapie sehr hilfreich, aber auch nachteilig und kontraindikativ sein. Um das im Einzelfall zu entscheiden, muss man sich das Problem und die Erkrankung ansehen, weshalb Sie in Therapie sind. Auch die Form der Psychotherapie spielt eine Rolle. Bei vielen Problemstellungen kann die Hypnose laut Erfahrungswerten sehr zuverlässig wirken und vor allem nach einer kurzen Behandlung schon eine spürbare Besserung bewirken. Das wäre zum Beispiel bei Phobien, traumatischen Erfahrungen oder Schlafstörungen der Fall. Hier kann eine parallele Hypnose-Therapie sehr sinnvoll und hilfreich sein. Eine Hypnose kann sich mit einer "konventionellen Therapie" dann gut vertragen und diese sogar ergänzen. Stellen Sie sich das so vor, als wären Sie bei Ihrem Hausarzt und würden zusätzlich noch einen Spezialisten aufsuchen, der Sie gezielter behandelt.

Abwägung zwischen Kurzzeit- und Langzeittherapie

Eine Hypnose-Therapie ist in der Regel eine Kurzzeittherapie, während eine Psychotherapie mehrere Monate, wenn nicht Jahre dauert. Würde Ihre Problemstellung oder Art der Therapie eine langfristige Begleitung durch einen Hypnose-Therapeuten voraussetzen, ist eine Doppelbehandlung eher schwierig. Hier besteht die Gefahr, dass sich eine sogenannte Übertragungsbeziehung entwickelt. Das bedeutet, dass sich eine intensive zwischen Patient und Therapeut entwickelt, was zu der Beziehung zum eigentlichen Therapeuten als schwierig gestalten könnte. Das könnte den Therapieprozess behindern und den Patienten überfordern. Eben deshalb ist es so wichtig, dass Sie Ihr Anliegen zur Hypnose zu gehen mit Ihrem Therapeuten besprechen. Zudem sollten Sie auch Ihren Hypnose-Therapeuten berichten, dass Sie sich einer Psychotherapie unterziehen.

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