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Lexikon - Hypnose Berlin

Hypnose Berlin - Lexikon

Begriffe rund um Hypnose und Hypnosetherapie einfach erklärt.

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Ein Anker ist in der Psychologie ein Hilfsmittel, um ein beabsichtigtes Gefühl oder eine Körperreaktion hervorzurufen. Der Klient kann, auch per Hypnose, auf einen beliebigen Reiz als Auslöser positiv konditioniert werden. Idealerweise auf einen solchen Reiz, der im Bedarfsfall während der Hypnose und auch später im Alltag leicht erreichbar und wiederholt werden kann und zu guten und hilfreichen Emotionen führt. Beispielsweise in der Überwindung von Ängsten oder zur Reduktion und Abschaltung von Craving beim Abnehmen.
Der bestimmte Reiz ist dann an ein hervorgerufenes Gefühl gekoppelt. Der kinästhetische Anker kann ein Gegenstand, eine Sinneswahrnehmung, eine Situation oder ein vorgenommenes Ritual sein. Andere Begriffe dafür sind 'hypnotischer Anker', 'Hypnose-Anker' oder 'posthypnotischer Anker'. Kinästhesie bezeichnet die Wahrnehmung körperlicher Bewegung im Raum.


Als Hypnose wird zum einen die Methode, die Technik, bezeichnet, die für das Erlangen der hypnotischen Trance wichtig ist. Zum anderen bezeichnet Hypnose den tatsächlich erreichten Zustand der hypnotischen Trance, der eine körperliche und psychische Veränderung mit sich bringt.
Der Begriff Hypnose kommt von dem griechischen Wort ”hypnos”. Hypnos bedeutet so viel wie Schlaf.
Dabei handelt es sich bei Hypnose wie sie heute genutzt wird keineswegs um Schlaf. Am ehesten könnte dieser Zustand schlafähnlich oder halbschlafähnlich genannt werden. Viele beschreiben Hypnose als eine Art Zwischenzustand - zwischen wach sein und schlafen mit verschiedenen Trancetiefen.

Hier finden Sie einen ausführlichen Beitrag über Hypnose: Was ist Hypnose?


Der Begriff Hypnosetherapie oder auch Hypnotherapie beschreibt das Einsetzen von Hypnose, Trance und Suggestionen in der therapeutischen Arbeit: sowohl im psychotherapeutischen, als auch im medizinischen Bereich werden Prozesse der Heilung angeregt und innere Suchprozesse und Lernprozesse gefördert.


Der kritische Faktor bildet sich ab dem 6. Lebensjahr. Er vergleicht akute Situationen und Wahrnehmungen mit bereits gemachten Erfahrungen.
Erkennt er ähnliche Strukturen, greift er auf die mit der Struktur verknüpfte Verhaltensweise zurück. Das hilft uns im täglichen Handeln und dabei Entscheidungen zu treffen.
Dies erklärt aber auch, warum Veränderung immer schwieriger wird. Die Hypnose dämpft den kritischen Faktor soweit, dass er jede Suggestion durchlässt, die „…diesem kritischen Faktor emotional und ethisch akzeptabel erscheint….“. Dies macht es uns leichter über Neues nachzudenken und ungewohnte Verhaltensmuster zu imaginieren.

Quelle
  • Björn Migge (2003). Hypnose und Hypnotherapie. Beltz (7. Mai 2018), S. 69

Der Mesmerismus, auch Animalischer Magnetismus genannt (lat. animal steht für Geschöpft, Lebewesen, Tier), ist die Lehre der Heilkraft des Magnetismus.
Sie gilt heute als Vorläufer der modernen Hypnose und alternativen Heilmethoden in denen weiterentwickelte Techniken heute ihre Bedeutung tragen, auch wenn eher am Rande.
Der Mesmerismus geht auf Franz Anton Mesmer (1734-1815) zurück, ein deutscher Arzt, der eine allgegenwärtige Heilkraft beschreibt, den sogenannten animalischen Magnetismus, der den ganzen Kosmos erfüllt – so auch den Menschen. Mesmer erhielt mit seiner davon entstandenen Heilmethode, dem Hypnotismus oder auch Mesmerisieren, seiner Zeit große Beachtung. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese aber mehr und mehr zurückgedrängt und zurückgewiesen.


Metapher verhelfen in der Hypnose zur Verarbeitung und Lösung von Problemen.
In der Hypnose werden, nicht anders als auch in der Linguistik, sprachliche Hilfsmittel als Metaphern bezeichnet, jedoch angewendet mit einer psychologischen Intention.
Es werden Symbole, Analogien und hypnotische Geschichten in den Metaphern unterschieden. Während metaphorische Symbole suggestiv Assoziationen mit Gegenständen, Naturkräften und so weiter für den Klienten herstellen, setzt die Analogie Prozesse ein.
Die hypnotische Geschichte bietet einen Handlungsablauf mit Intro, Höhepunkt und Lösung an, worin Elemente aus der Welt des Klienten untergebracht und eine Lösung seiner Probleme angeboten werden.
Komplexe Vorgänge können mit Hilfe der Metaphern auf eine vereinfachte Formel und leichter verständlich gemacht werden.
Weiter unterschieden werden Generalmetapher als Thema einer ganzen Hypnosesitzung, Funktionsmetapher für einen Zweck während der Hypnosesitzung, und schließlich rein sprachliche Bilder, wie die beiläufigen Metaphern. Sie alle müssen passend zur Persönlichkeit des Klienten ausgesucht werden, damit der Klient sie entsprechend annehmen und in Trance im übertragenen Sinn auf sich wirken lassen kann.


Der amerikanische Psychiater und Mediziner Milton Hyland Erickson (1901 - 1980) ist heute wohl einer der wichtigsten Lehrer und Anwender der modernen Hypnose und Hypnotherapie. Er gilt als Vater und Begründer der modernen Hypnose und einer der größten Persönlichkeiten der Psychotherapie des 20. Jahrhunderts und beeinflusste die Hypnose bedeutend.
Seine Arbeit ist durch eine ganzheitliche und individuelle Herangehensweise geprägt.
Stets mit der Orientierung an individuelle Ressourcen und einer indirekten Kommunikation entwarf Milton hypnotherapeutische Ansätze und vor allem neue Behandlungsweisen. Zeit seines Lebens erkrankt, nutzte er diese schwere Krankheit als permanente Selbsterfahrung.


Das Milton-Modell ist ein Sprachmodell, das in der Hypnose und im NLP benutzt wird. Es geht auf Milton-H.-Erickson zurück, einem der wichtigsten Hypnotiseure des vergangenen Jahrhunderts. Es handelt sich dabei um bewusst vage Aussagen. Beisp: Lasse alles los, was dich angespannt sein lässt. Was das ist bleibt dem Klienten selbst überlassen. So kommt der Zuhörer mit den unbewussten Ressourcen seiner Persönlichkeit in Kontakt.


Unter NLP- ausgeschrieben Neuro-Linguistisches Programmieren - versteht man eine Sammlung verschiedener Kommunikationstechniken, mit denen psychische Abläufe im Menschen verändert werden können. Das NLP geht davon aus, dass unsere Worte und Handlungen auf das Gehirn wirken und dieses wiederum Auswirkungen auf den gesamten Körper haben kann. NLP wurde von Richard Bandler und John Grinder entwickelt und wird seit den späten 1970er Jahren angewendet.


Rapport bezeichnet eine Beziehung zwischen zwei Menschen: eine empathische Aufmerksamkeit, die sich wechselseitig und vertrauensvoll gestaltet.
In der Hypnose beschreibt der Rapport also die Verbindung, den guten Kontakt, ein positives Verhältnis zwischen dem Hypnosetherapeuten, der Hypnosetherapeutin, und dem Klienten, dem sogenannten Hypnotisand.
Diese Verbindung, das miteinander gut in Kontakt sein, ist wichtig für eine emotionale Kommunikation und damit sich der Hypnotisand auf den Prozess der Hypnose und Trancearbeit einlassen kann. Der Klient ist damit offener und empfänglicher für zieldienliche Suggestionen.
Fehlt der Rapport ist die Hypnose meist sehr schwierig, was sich auch in anderen Kommunikationsbereichen im Alltagsleben zeigt. Wir der Rapport unterbrochen spricht man von Rapportverlust.


Regression in der Hypnose - hypnotische Regression - beschreibt eine Methode in der Trancearbeit, in der Klienten in der Zeit zurückgehen, sprich in ein früheres Lebensalter in der Vergangenheit zurückversetzt werden. Diese Methode wird auch Altersregression genannt.
Eine Regression kann spontan in einer Unterhaltung entstehen, in dem sich ein Klient mit intensiven Gefühlen an eine bestimmte Situation in der Vergangenheit erinnert und so die Situation erneut erlebt.
Regression wird aber vor allem in der Hypnose gezielt genutzt: Hypnose verhilft dann zu einem intensiv wahrgenommen Erleben, oftmals über alle Sinne, welches für unterschiedliche Ziele genutzt werden kann. Die Regressionshypnose wird in einem breiten Themenspektrum als Element angewendet.
Beispielsweise, um ein intensives Erleben von positiven Emotionen zu erreichen und damit wieder mehr in einen resourcevollen Zustand zu gelangen und diesen im heute zu integrieren. Oder, um negative Erfahrungen und Erinnerung zu verarbeiten und neu und bearbeitet abzuspeichern und loszulassen. Hierfür gibt es verschiedene Regressionstechniken.


Suggestibilität beschreibt die Offenheit für die Beeinflussung eines Menschen z.B. durch Hypnose. Ist jemand suggestibel, so ist er leicht empfänglich und offen sich vom Hypnotiseur in Hypnose begleiten zu lassen in der eine gewünschte Veränderung besonders leicht möglich sein kann. Ist ein Hypnotisand suggestibler, so ist er offener für diese hilfreichen und unterstützenden Sätze, die ihn dazu befähigen sollen, seine Ziele zu erreichen. Diese Sätze werden Suggestionen genannt.
Menschen sind unterschiedlich und so unterschiedlich sind auch die Annahmefähigkeit und das Verständnis von Suggestionen. Suggestionen sind Sätze, Formeln, die bestimmte Gedankengänge oder Gefühlseindrücke beabsichtigen.
Der Grad dieser Fähigkeit wird in der Suggestibilität ausgedrückt. Allgemein ist die Suggestibilität bei Kindern und Jugendlichen höher als bei älteren Menschen. Müdigkeit, körperliche Erschöpfung und Hypnose erhöhen die Suggestibilität.


Der Begriff der Suggestion wurde das erste Mal von James Braid genutzt und meint eine Form einen Menschen zu beeinflussen: Suggestionen sollen Menschen im Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen. Dabei kann die Suggestion weiter differenziert werden in Autosuggestion, was so viel heißt wie Selbstbeeinflussung, und der Heterosuggestion, was die Fremdbeeinflussung meint - also Beeinflussung von einer weiteren Person zur Erreichung von gesetzten Zielen. In der Hypnose sind Suggestionen ein wichtiges Element, um den Hypnotisierenden in seinem Prozess zu unterstützen. Posthypnotische Suggestionen wirken "post", nach der Hypnose und sind häufig verknüpft mit einem Reiz, einem Wort, einer Geste oder einem Gedanken: "Immer dann, wenn Du an Schokolade denkst, erinnerst Du Dich an...".
Soll beschrieben werden, wie offen ein Mensch für Suggestionen ist, wird dies in der Suggestibilität ausgedrückt.


Trancephänomene werden Reaktionen genannt, die bei einem Mensch in der Trance beobachtet werden können: manche Trancephänomene können vom Hypnotiseur, der Hypnotiseurin, selbst von außen gesehen werden, manche dagegen können nur vom Hypnotisierten selbst gespürt und wahrgenommen werden.
Es gibt Trancephänomene in bestimmten Bereichen wie der Körpermotorik, der so genannten Ideomotorik. Der Muskeltonus ist in der Hypnose reduziert und es können unwillkürliche Muskelzuckungen stattfinden wie an den Fingern, den Füßen oder auch im ganzen Körper.
Es kann Katalepsie von Muskelgruppen beobachtet werden, also starke Muskelspannung bis hin zur Körperstarre, sowie Levitation von Armen und anderen Gliedmaßen. Außerdem kann Gefühllosigkeit beobachtet werden wie die Ausschaltung der Schmerzempfindlichkeit oder auch Überempfindlichkeit, das Gefühl kann verändert sein.
Veränderungen der Wahrnehmung des eigenen Gewichtes von Schwere bis Leichtigkeit, Veränderungen der Wahrnehmung der Temperatur und Ausblendung eines bestimmten Wahrnehmungsbereichs und gleichzeitig das Fokussieren auf einen bestimmten Ausschnitt.
Weitere Merkmale in der Hypnose: langsamer Atem, meist ruhigerer Herzschlag und ein sinkender Blutdruck. Zeitverfremdungen, höhere Suggestibilität, Erweiterung der Gedankenwelt, Halluzinationen, Veränderungen im Erinnerungsvermögen (auch Aussetzen desselben). Verknüpfungen wie Abkoppelungen von Sinneswahrnehmungen, Gefühlen und allen möglichen Gedankengängen und Wissensinhalten können zu den Trancephänomenen ebenso gezählt werden.


Bei einem Trigger, Stimulus, Anker (im NLP) handelt es sich um einen Reiz, der bei dem Betroffenen die immer gleiche Reaktion auslöst. Das kann positiv und auch negativ sein. So können bestimmte Reize Panikattacken auslösen. In der Hypnose werden Trigger mit negativen Folgen aufgespürt und durch positive oder neutrale Reaktionen ersetzt.


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Mehr Informationen zum konkreten Ablauf einer Hypnose Sitzung bei mir finden Sie unter Das erste Mal hypnotisieren lassen und auch unter Häufig gestellte Fragen zu Hypnose.

* Bitte beachten Sie, dass Ergebnisse einer Behandlung mit Hypnose individuell sind und von Person zu Person abweichen können. Ich nehme ausdrücklich Abstand von nicht seriösen Erfolgsgarantien und Heilungsversprechen und entscheide im Einzelfall über Annahme oder Ablehnung einer Behandlung in meiner Hypnosepraxis.
Hypnosetherapie kann die medizinische Betreuung durch einen entsprechenden Facharzt unterstützen und ersetzt nicht die medizinische, ärztliche Abklärung und Untersuchung durch einen Arzt.

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