Hypnose Berlin

Hypnose bei Angst vorm Autofahren
Sicher und entspannt Autofahren

Heutzutage sind die meisten erwachsenen Menschen auf das Auto angewiesen, wenn sie nicht in unmittelbar in einer Stadt wie Berlin leben. Das betrifft Arbeitnehmer und Selbstständige, die das Auto aus beruflichen Gründen nutzen, Eltern, die einkaufen, ihre Kinder zum Sport fahren müssen, oder sich um ihre eigenen Eltern kümmern müssen. Menschen, die in Regionen wohnen, die schlecht an den Nahverkehr angebunden sind, leiden besonders unter der Angst Auto zu fahren. Anfang 2021 existierten ca. 42,8 Mio. ausgestellte Führerscheine in Deutschland. Das macht mehr als die Hälfte der Einwohnerzahl aus, von der 13,75 Mio. minderjährig ist. Für viele ist das Auto nicht aus dem Alltag wegzudenken. Für Menschen, die unter einer Angst vor dem Autofahren leiden, wird der Alltag häufig kompliziert und schwierig. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Hypnose dabei helfen kann, die Angst vor dem Autofahren zu nehmen, damit Sie wieder entspannt und sicher fahren können – wohin so möchten.
Hypnose bei Angst vorm Autofahren - Sicher und entspannt Autofahren
Bild: Hypnose bei Angst vorm Autofahren - Sicher und entspannt Autofahren

Fahrangst Symptome

So erkennen Sie die Angst vorm Autofahren - Amaxophobie

Die Fahrangst, Angst vorm Autofahren oder auch Amaxophobie genannt äußert sich darin, dass sich Betroffene vor bestimmten Situationen im Straßenverkehr fürchten. Dabei kann es sich um verschiedene Situationen handeln, die alle gesamt einen großen Leidensdruck auslösen können. Die Angst bezieht sich dabei auf alltägliche Situationen im Straßenverkehr. Bereits bei dem Gedanken an eine Autofahrt können sich Angstgefühle zeigen. Gedanken und Sorgen können sich konkret auf einen möglichen Unfall beziehen, die sogenannte Unfallangst, müssen sie aber nicht. Manche Betroffene stellen sich in Horrorszenarien vor. Betroffene haben Angst, sie würden die Kontrolle beim Autofahren verlieren, eine bestimmte Verkehrssituation nicht schnell genug erfassen, nicht einparken können, zu schnell oder zu langsam fahren oder aufgrund der Straßenführung nicht anhalten können, wenn sie es möchten. Die Belastung kann sich durch Unsicherheit und ein kleiner werdendes Selbstvertrauen zeigen. Menschen, die Angst vorm Autofahren haben, empfinden sich häufig als hilflos und unfähig, etwas an der Situation zu verändern. Die Angst, einen Unfall zu verursachen, kann starke Selbstzweifel und Ängste hervorrufen und von körperlichen Symptomen wie Gänsehaut, Kribbeln in den Gliedmaßen oder Schweißausbrüchen begleitet werden. Aus Angst vermeiden viele häufig die jeweiligen Verkehrssituationen wie das Fahren auf der Autobahn, auf Bundesstraßen, im Tunnel, in fremden Gegenden oder bei bestimmten Wetterlagen. Versuchen die Betroffenen, sich den Situationen zu stellen, kann es zu körperlichen Symptomen wie Schwitzen, Zittern, Muskelkrämpfe oder sogar einer Panikattacke kommen. Die Symptome verstärken die Angst wiederum, sodass sich Betroffene in einem Teufelskreis befinden.  

Die Fahrangst zeigt sich bei Menschen durch unterschiedliche Symptome und Körperreaktionen auf körperlicher und psychischen Ebene:

Körperliche Symptome
Meist zeigt sich Fahrangst mit körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, erhöhter Blutdruck, Anspannung, Verkrampfung und auch Schwindelgefühle. Die körperlichen Anzeichen können auch Gänsehaut sein, sowie ein Kribbeln in den Gliedmaßen. Manche Betroffene berichten auch von Schweißausbrüchen, Schwitzen, Zittern, Muskelkrämpfe bis hin zu einer Panikattacke. Menschen mit Fahrangst erleben die Situationen, vor denen sie sich fürchten, individuell. Ihr Körper reagiert mit Angstgefühlen, die sich bei jedem anders zeigen kann. Fahrangst kann sich bis zur Panikattacke steigern.
Psychische Symptome
Psychisch zeigt sich Fahrangst durch angstvolle Gedanken vor einer anstehenden Autofahrt, sowie negative Gedankenspiralen und Grübeln. Diese Gedanken und Sorgen können sich auf einen möglichen Unfall beziehen, müssen sie aber nicht. Manche Betroffene stellen sich in Horrorgedanken vor, sie würden die Kontrolle beim Autofahren verlieren, eine bestimmte Verkehrssituation nicht schnell genug erfassen, zu schnell oder zu langsam fahren oder aufgrund der Straßenführung nicht anhalten können. Die Belastung kann sich durch Unsicherheit und ein kleiner werdendes Selbstvertrauen zeigen. Betroffene empfinden sich häufig als hilflos und unfähig, etwas an der Situation zu verändern. Vor allem dann, wenn sie sich als nicht wirksam erleben und auf das Autofahren angewiesen sind, können depressive Verstimmungen, Depressionen und Erschöpfung beobachtet werden. Ebenso kann bei Betroffenen ein Vermeidungsverhalten beobachten werden, während sie sich gleichzeitig dafür verurteilen.

Hypnose bei Fahrangst - die Angst vorm Autofahren

Autofahren bedeutet für viele Menschen Freiheit, die Freiheit überall hinzufahren, wann man es möchte! Auch trotz jahrelanger Fahrpraxis haben manche Menschen immer noch Angst, Fehler zu machen oder einen Unfall zu verursachen. Manchmal entsteht Fahrangst auch durch einen tatsächlich erlebten oder beobachteten Vorfall im Straßenverkehr, der aus bisher sicheren Fahrern unsichere Fahrer macht. Amaxophobie kann mit starken Einschränkungen im Leben verbunden sein. Hypnose hilft, die Ursachen zu bearbeiten und neue Sicherheit und Vertrauen in sich zu festigen, damit ein sicheres und entspanntes Autofahren (wieder) möglich ist.

Fahrangst Selbsttest

Leide ich an Angst vorm Autofahren?

Die folgenden Fragen können erste Hinweise dafür sein, ob Sie an Fahrangst leiden:
  • 1

    Fühlen Sie sich unwohl, wenn Sie ins Auto steigen?
  • 2

    Erleben Sie beim Autofahren eines der folgenden Symptome: Erhöhung der Herzfrequenz und Herzklopfen, Schweißausbrüche, Zittern und Mundtrockenheit.
  • 3

    Erleben Sie noch vor einer Autofahrt Angstgefühle oder Unruhe?
  • 4

    Gibt es Verkehrssituationen oder Strecken, die Sie bewusst vermeiden?
  • 5

    Haben Sie schon mal einen Autounfall gehabt oder sind einem solchen nur knapp entgangen?
  • 6

    Hatte ein naher Angehöriger schon mal einen Autounfall oder kennen Sie jemanden, der bei einem solchen verletzt wurde?
  • 7

    Haben Sie schon mal das Auto aufgrund eines unguten Gefühls stehen gelassen und sind Sie die Strecke zu Fuß gegangen oder haben den Nahverkehr genutzt, obwohl der Weg mit dem Auto deutlich unkomplizierter und schneller gewesen wäre?
  • 8

    Gibt es jemanden in Ihrem familiären Umfeld, mit einer Angst vor dem Autofahren?
  • 9

    Gab es schon mal eine Situation, in der man Ihr Fahrverhalten kritisiert hat?
  • 10

    Misstrauen Sie Ihren Fähigkeiten beim Fahren? Trauen Sie sich nicht zu, in einer brenzligen Situation richtig handeln zu können?
Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten können und sich beim Autofahren unsicher fühlen, sollten Sie ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen. Es könnte bei Ihnen eine Fahrangst, Amaxophobie, vorliegen. Bitte beachten Sie, dass Fragen immer breit gestellt sind, sodass es möglich ist, dass auch Menschen, die nicht von der Amaxophobie betroffen sind ein positives Ergebnis erhalten. Nicht jeder, der beim Autofahren mal aufgeregt ist, leidet unter einer Amaxophobie.

Fahrangst Fakten

Fahrangst - Fachbegriff Amaxophobie

Die Amaxophobie kann sich auf das Fahrzeug als solches oder das Fahren selbst beziehen. Eine fahrzeugbezogene Angst äußert sich darin, dass Betroffene befürchten, dass sie die Kontrolle über das Auto verlieren und dieses »eigenständig« agiert. Dass sich zum Beispiel die Bremsen plötzlich nicht mehr betätigen lassen oder das Fahrzeug eigenmächtig beschleunigt. Dieser Variante kommt insbesondere im Zeitalter der technisierten Fahrzeuge eine besondere Bedeutung zu. In einem Saar-Tatort wurde bereits mit der Angst vor gehackten Autos, die in den Abgrund fahren, gespielt. Eine Zunahme dieser Phobie-Variante ist in Bezug auf Fahrzeuge mit der Option des autonomen Fahrens vermutlich in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten zu erwarten. Die Phobie mit speziellem Bezug auf das eigene Fahren realisiert sich hingegen darin, dass der Fahrer seinen eigenen Fähigkeiten nicht vertraut. Gedanklich konfrontiert er sich mit Verkehrssituationen, mit denen er sich überfordert fühlt und fürchtet, in diesen falsch oder zu spät zu handeln. Beides gipfelt darin, dass der Betroffene sich einen Unfall ausmalt, den das Fahrzeug eigenmächtig oder er selbst bzw. bei von der Angst betroffenen Beifahrern andere Fahrer verursachen. 

Frauen sollen häufiger von Amaxophobie betroffen sein

Laut Untersuchungen, die unter anderem vom Würzburger Psychologen G. Alpers durchgeführt wurden, ist der für den Stress mitverantwortliche Cortisolspiegel von Angstpatienten vor der Autofahrt am höchsten. Alpers bezeichnet die Fahrangst als vorausschauende Angst. Der Stress ist also vor der eigentlichen, befürchteten Tätigkeit am größten. Wie viele Menschen tatsächlich unter einer Amaxophobie leiden, lässt sich nur schwer schätzen. Eine richtige Datenerhebung gibt es hierzu noch nicht. Außerdem wird eine hohe Dunkelziffer vermutet. Angeblich sollen Frauen häufiger davon betroffen sein als Männer. Das Durchschnittsalter von Amaxophobie-Patienten wird auf über 25 Jahre vermutet. Laut Einschätzungen von Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Münster und an der Universität Würzburg soll die Amaxophobie zu den häufigsten Phobien gehören. Das ist naheliegend, denn die Angst vor dem Autofahren ist häufig Teil einer anderen Angststörung wie der Agoraphobie oder der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Wovor Menschen Angst beim Autofahren haben

  • Motorradfahrer und Radfahrer
  • Schlechte Sichtverhältnisse
  • Baustellen auf der Autobahn
  • Autofahrt in einer größeren Stadt
  • In Tunnels
  • Auf ungewohnten und neuen Strecken
  • Beschleunigungsstreifen, die Auffahrt auf die Autobahn
  • Fahrt auf der Autobahn
  • Auf Brücken
  • Nach einem Unfall wieder Autofahren
  • Fahren eines unbekannten, neuen oder größeren Autos
  • Kleinen Seitenstraßen
  • Beim Parken
  • Angst, jemanden zu verletzen

Das verunsichert Autofahrer am meisten

Ängste oder unwohlsame Gefühle sind laut der forsa-Umfrage »Sicherheit im Straßenverkehr« aus dem Jahr 2016 im Auftrag von CosmosDirekt keine Seltenheit. 9 % der Befragten gaben an, Angst beim Autofahren zu haben. Es gibt viele Situationen, die zur Angst am Steuer führen können. Bei der Umfrage wurden deutsche Autofahrer befragt, was Ihnen Unbehagen beim Autofahren verursacht, folgende Antworten belegten die ersten drei Plätze:
79  %
der Autofahrer hatten schon einmal Angst bzw. ein mulmiges Gefühl, wenn Motorradfahrer, die auf Landstraßen riskant überholen
78  %
der Autofahrer haben bei schlechten Sichtverhältnissen schon einmal Angst bzw. ein mulmiges Gefühl
75  %
der Autofahrer gaben riskantes Verhalten eines Fahrradfahrers an
Quelle Presseportal:
Eigene Darstellung, Datenquelle: https://www.presseportal.de/pm/63229/4053818, forsa-Umfrage Sicherheit im Straßenverkehr im Auftrag von CosmosDirekt, aufgerufen am 29.05.22

Fahrangst Ursachen

Wie die Angst vorm Autofahren entsteht

Ursache und Auslöser für eine Angst vor dem Autofahren sind für viele Betroffene oftmals nur schwer nachvollziehbar. Es gibt Annahmen darüber, wie Angst beim Autofahren entsteht. Es kann aufgrund eines schlimmen Erlebnisses sein, das Menschen selbst erlebt oder beobachtet haben. In vielen Fällen weiß aber man nicht, weshalb die Angst vor dem Autofahren entstanden ist. Unbewusste Prozesse bringen in angstbesetzten Situationen Symptome an die Oberfläche, ohne dass sie logisch oder rational erklärt können. Wiederholte Ängste beim Autofahren können zu Vermeidungsverhalten führen, weshalb es auch so wichtig ist, zeitig professionelle Hilfe zu nutzen. Betroffene erfahren sich in ihrer Angst als hilflos und machen mehr und mehr negative Erfahrungen in Bezug auf das Autofahren. Durch die wiederholten Erfahrungen bestätigen sich Betroffene in ihrer Fahrangst und festigen diese dadurch. Dabei kann die Furcht unterschiedliche Ausprägungen haben und verschiedene Formen annehmen. Während der eine Ängste beim Fahren eines unbekannten, neuen oder größeren Autos verspürt, verspürt eine weitere Person Ängste beim Fahren in kleinen Seitenstraßen, beim Parken oder beim Fahren auf der Autobahn.

Ursachen von Amaxophobie

Laut Erhebungen aus dem Jahr 2008 entwickelten ein Drittel der Personen, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurden, eine posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS. PTBS-Betroffene reagieren stark auf Situationen, die sie an den Unfall erinnern. Es muss jedoch nicht zwingend zum Unfall gekommen sein. Auch wenn Betroffene einem Unfall nur knapp entgangen sind, kann sich daraus eine Angst vor dem Autofahren oder eine andere Angststörung entwickeln, wie die Agoraphobie. Agoraphobie bezieht sich auf eine Angst vor öffentlichen Plätzen, aber auch zu reisen und Auto zu fahren. Die meisten der Agoraphobiker zeigen auch Ängste beim Autofahren. Einem Unfall nur knapp entgangen zu sein, kann Ängste auslösen. Einem Autofahrer kann, selbst wenn er alles richtig gemacht hat, plötzlich bewusst werden, dass es nicht allein in seiner Macht liegt, ob es zum Unfall kommt oder nicht. Angst, dass es wieder passiert, ist nach einem solchen Schreck verständlich. Der Betroffene muss auch nicht selbst Unfallbeteiligter gewesen sein. Möglicherweise ist eine nahe stehende Person Opfer eines Unfalls geworden. Eine Angst kann sich auch dadurch manifestieren, dass die eigenen Eltern Angst vor dem Fahren haben. Gut gemeinte Ratschläge wie »Pass bloß auf Dich auf« oder die Nennung der Zahlen von Verkehrstoten können Einfluss auf die Entstehung der Phobie nehmen. Bestimmte Momente, in denen Fahrfehler vom Fahrlehrer oder einem Beifahrer stark, vielleicht sogar lautstark kritisiert wurden oder Aussprüche wie »Willst Du uns umbringen?«, können ebenfalls Unsicherheiten auslösen, die sich später gemeinsam mit anderen Faktoren in einer Angst manifestieren. Es gibt Fälle, in denen Fahrer Ängste bei der Fahrt einer bestimmten Strecke entwickeln, weil sie diese nutzen, um ein bestimmtes Ziel aufzusuchen. Ist der Besuch der Schwiegereltern etwa negativ behaftet, kann das Unterbewusstsein die Fahrt über die Autobahn dorthin mit dem Stress am Zielort verknüpfen und innerlich blockieren. Plötzlich entwickelt der Fahrer Angst vor dem Fahren auf der Autobahn, obwohl er einfach nur den Besuch vermeiden möchte, der ihn belastet.

Fahrangst Folgen

Welche Folgen kann Fahrangst haben?

Fahrangst führt häufig zu einem Vermeidungsverhalten und kann einen Krankheitswert erreichen. Das Leben wird eingeschränkter, der Bewegungsradius immer kleiner. Schon der Gedanke an die nächste Autofahrt kann Angstgefühle auslösen. Damit Familienmitglieder diesen Kreislauf mit Erwartungsangst und Vermeidungsverhalten durch ihre Unterstützung nicht aufrechterhalten, ist es wichtig, sich frühzeitig professionelle Hilfe zu holen. Auf lange Sicht neigen Amaxophobiker dazu, das Fahren immer weiter einzuschränken, um unerwünschte Gefühle zu vermeiden. Das kann so weit gehen, dass das Auto gar nicht mehr genutzt wird. Es ist außerdem möglich, dass sich die Phobie auch auf andere Alltagssituationen ausweitet, die nichts mit dem Fahren zu tun haben. Eine Angst vor dem Autofahren entwickeln nicht nur unsichere Fahranfänger oder Menschen, die bereits einen Unfall erlebt haben. Auch Vielfahrer und Berufsfahrer können ohne bewusst ersichtlichen Anlass eine Amaxophobie ausbilden. Betroffen sind darüber hinaus auch Beifahrer, die ihre Ängste häufig einem angeblich riskanten Fahrstil, dem Fahrer zuschreiben. Manchen Fahrern hilft es, wenn eine Begleitperson mit ihnen fährt. Andere macht es nur noch unsicherer, weil sie befürchten, Beifahrer durch einen Unfall zu verletzen, beispielsweise, wenn Kinder im Auto sitzen.

Zusammenfassen lassen sich die Folgen von Fahrangst folgendermaßen:
  • Schamgefühle, geringeres Selbstwertgefühl und kleiner werdendes Selbstvertrauen
  • Vermeidung von Autofahrten mit teils vermehrtem Rückzug in die eigenen vier Wände bis hin zur sozialen Isolation
  • Höheres Risiko auch an einer Depression zu erkranken
  • Risiko an Abhängigkeiten zu erkranken durch gewünschte Beruhigung mittels "Selbsttherapie oder -medikation"
  • Probleme im beruflichen und privaten Umfeld, da oftmals nach Auswegen gesucht wird, nicht mit dem Auto fahren zu müssen
  • Schwierigkeiten und Konflikte in Beziehungen und der Partnerschaft durch Vermeidungsverhalten

Fahrangst und Folgeerkrankungen

Andauernde und unbehandelte Fahrangst kann Schamgefühle erhöhen und führt häufig zu weniger Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Auch andere Ängste können als Begleiterkrankung zusätzlich entstehen, wenn sie nicht schon vorher da waren wie die Agoraphobie. Die Angst vor dem Autofahren kann dazu führen, dass der Betroffene während des Fahrens Panikattacken erleidet und dadurch gar nicht mehr Auto fährt oder sich auch in anderen Situationen wie als Fußgänger oder Radfahrer nicht mehr sicher im Straßenverkehr fühlt. Die Angst kann sich außerdem auch auf ganz andere Lebenssituationen ausweiten, wie auf den Einkauf im Supermarkt oder die Fahrt mit der Bahn. Betroffene haben ein höheres Risiko an einer Depression zu erkranken oder durch eine "Selbsttherapie oder -medikation“ an Abhängigkeiten zu erkranken.

Fahrangst Hypnose

Fahrangst Hypnose – die Angst vor dem Autofahren besiegen

Es ist möglich, Symptome der Angst vor dem Autofahren mithilfe von Hypnose erfolgreich zu mildern und die Angst abzubauen. Seit dem Jahr 2006 existiert ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie, der sich aus Trägern der Bundesärztekammer und der Bundespsychotherapeutenkammer zusammensetzt. Dieses Gutachten erkennt die Hypnotherapie bei Erwachsenen als Methode für verschiedene Indikationen wissenschaftlich an, darunter auch Angststörungen. Verschiedene Studien wie »Die Wirksamkeit von Hypnotherapie bei Angststörungen« des Diplom-Psychologen Erich Flammer aus dem Jahr 2007 konnten die Wirksamkeit der Anwendungen bei Angststörungen belegen. Welche Erfolge erzielt werden können, ist individuell von Person zu Person verschieden. Je eher sich Betroffene Hilfe suchen, umso erfolgreicher kann die Hypnotherapie sein. Auch die jeweilige Hypnotisierbarkeit spielt dabei eine Rolle. Manche Menschen tun sich in der ersten Hypnosesitzung noch ein wenig schwer, sich ganz auf die Hypnose einzulassen. Das ist gerade in Bezug auf vorhandene Ängste auch naheliegend und ganz normal. Eine gut ausgebildete und erfahrene Hypnosetherapeutin oder ein erfahrener Hypnosetherapeut weiß Menschen in der besonderen Situation professionell zu begleiten.

Vertrauen in das eigene Autofahren

Hypnose hilft, das Vertrauen beim Autofahren in sich und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder herzustellen. In der Hypnose kann behutsam an schwierige Situationen beim Autofahren herangetastet werden. Dabei erfahren Menschen in der Trance, wie sie die Kontrolle über das Fahren zurückgewinnen und sich immer sicherer fühlen können. Hypnose festigt das Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten und unterstützt Führerschein-Neulinge, Menschen, die sich nach einem Unfall wieder sicherer fühlen und Menschen, die Sicherheit in das eigene Können zum ersten Mal spüren und erleben möchten. Hypnose spricht dabei die Sprache der inneren Bilder und knüpft dafür an tiefes inneres Wissen an Ihres Unterbewusstseins an.

Sicher und entspannt im Straßenverkehr

Neben der Hypnose unterstützen wir unsere Klienten dabei, über die Hypnosesitzung hinaus, mit praktischen Selbsthypnose-Techniken, die Erfahrungen der Hypnose in das Leben und den Straßenverkehr mitzunehmen. Haben Menschen in der Hypnose erst einmal neue Sicherheit erlebt, erfahren sie sich als sicherer und entspannter beim Autofahren und geben dabei auch anderen Autofahrern im Straßenverkehr und Beifahrern ein ruhiges und sicheres Gefühl.

Weitere Informationen

Hypnose Terminbuchung

  • Die Hypnose Erstsitzung dauert in der Regel 120 Minuten und beinhaltet das Kennenlernen, eine ausführliche Anamnese und Ihre erste Hypnose.
    Nach der Terminbuchung im Online-Kalender erhalten Sie ausführliche Informationen zu Ihrer Hypnose-Sitzung per E-Mail zugesendet und erhalten das Hypnose E-Book kostenfrei zur Buchung der Erstsitzung geschenkt. Folgetermine dauern in der Regel 90 - 120 min, abhängig von der aktuellen Situation und dem Bedarf, der sich daraus ergibt. 
    Ausführliche Informationen zu den Preisen finden Sie unter Hypnose-Preise.
  • Kleinere Themen und Fragestellungen lassen sich manchmal in einer Sitzung lösen. Insbesondere die Hypnose zur Rauchentwöhnung findet in einer Intensiv Sitzung statt. Komplexere Themen, die Menschen länger begleiten, werden im Durchschnitt in vier Sitzungen behandelt. Hypnose-Therapie ist als Kurztherapie zu verstehen. Es gibt auch Ausnahmen, bei denen ich Klientinnen und Klienten auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin über mehrere Jahre hinweg unterstützend begleite.
  • Üblicherweise kommen Klientinnen und Klienten in einem Abstand von 1 bis 4 Wochen zu einem Folgetermin. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einem Sitzungsabstand von 1 bis 2 Wochen gemacht. Ich möchte an dieser Stelle hervorheben, dass dies meiner Erfahrung nach themenabhängig und klientenabhängig ist.
  • Unter dem folgenden Link können Sie online Ihren Termin selbst aussuchen und buchen: Termin vereinbaren.
  • Sie erhalten zu jeder Sitzung eine Rechnung. Diese weist KEINE Gebührenziffern der GebüH aus und enthält keine Diagnosen. Die Sitzung ist am Ende der Sitzung bar oder mit EC-Karte privat zu bezahlen. Die Praxis rechnet NICHT mit gesetzlichen und privaten Versicherungen ab.
  • Weitere Fragen und Antworten finden Sie im Hypnose FAQ Bereich.

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