Woran merke ich, dass ich in Trance bin oder war?

Woran merke ich, dass ich in Trance bin oder war?
Bild: Woran merke ich, dass ich in Trance bin oder war?
Ganz einfach, Sie werden es merken, wenn Sie Ihren Zielen näher kommen! Viele Menschen, die Hypnose und Trance erfahren haben, beschreiben den Zustand als einen, der so ähnlich ist wie kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Schlafen beim Aufwachen. Sie beschreiben Trance also als eine Art Zwischenzustand - zwischen wach sein und schlafen. Bei der Hypnose, der hypnotischen Trance, kommt es zu Veränderungen im Fühlen, Denken und auch körperlichen Empfinden. In der Regel spüren Sie auch eine tiefe Entspannung, welche den Gegenpol zu Stress und Stressreaktionen bildet. Neben dem deuten noch verschiedene weitere Phänomene auf eine Trance beziehungsweise Tiefenentspannung unter der Hypnose hin. Diese lassen sich sehr häufig beobachten, treten aber nicht bei jedem Hypnotisanden auf.

Daran erkennen Sie den Hypnose Trancezustand

  • Ihre Atmung wird ruhiger.
  • Ihr Herzschlag und Puls verlangsamen sich auf gesunde und angenehme Weise.
  • Ihre Muskulatur entspannt sich, Beispielsweise entspannt sich der Gesichtsausdruck, die Mimik verringert sich, Ihre Muskeln im Gesicht werden immer lockerer, manchmal öffnet sich auch der Mund dabei, da die Muskulatur des Kiefers sich ebenfalls entspannt.
  • Ihr ganzer Körper entspannt sich und wird immer ruhiger, auch über eine längere Zeit können Sie regungslos sein, ohne das Verlangen sich zu bewegen.
  • Sie können unwillkürliche Muskelbewegungen und -zuckungen wahrnehmen. Vielleicht kennen Sie dies auch vom Einschlafen, wenn plötzlich die Muskeln zucken. Das kann an einem Körperteil sein, wie der Hand oder der Schulter, es kann aber auch der ganze Körper zucken.
  • Ihre Wahrnehmung kann sich neben der Zeit auch in Bezug auf den Körper verändern: Manchmal haben Menschen das Gefühl, schief zu sitzen, obwohl sich an der Haltung nichts verändert hat, der Körper rückt immer mehr in den Hintergrund, Körperteile werden kaum noch wahrgenommen, fühlen sich leichter oder schwerer an.
  • Ihr Schmerzempfinden wird reduziert, Muskeln lockern und entspannen sich und können so auch körperliche Blockaden lösen. Siehe dazu auch Hypnose bei Schmerzen.
  • Manche Menschen beschreiben den Zustand von Trance wie zu träumen ohne zu schlafen oder wie weg zu sein oder ganz bei sich zu sein.
  • Sie kommen Ihren gesetzten Zielen immer näher!
Dies sind nur einige Anzeichen, unter denen Sie selbst für sich prüfen können, ob Sie in Hypnose sind oder waren. Lesen Sie hier mehr darüber wie sich Hypnose anfühlt und in unserem Hypnose-Lexikon mehr über Trancephänomene.

So lässt sich Trance-, Hypnosezustand also beschreiben

So wird die Atmung unter der Hypnose zum Beispiel ruhiger und geht gleichmäßig, ebenso entspannt sich der Gesichtsausdruck und die Mimik vermindert sich. Bei manchen Menschen wird die Gesichtsfarbe unter der Hypnose sogar blasser. Oftmals sind auch verminderte Augenbewegungen zu erkennen, die geschlossenen Lider bleiben ruhig oder es kommt gelegentlich zu unwillkürlichen ruckartigen Augenbewegungen. Wenn der Klient seine Augen nach der Hypnose wieder öffnet, können diese leicht gerötet sein. Unter der Hypnose oder in Trance kann es sein, dass Sie weniger schlucken, da sich der Schluckreflex vermindert. Keine Angst, das ist nicht gefährlich, sondern eines der bekannten Trancezeichen. Es kann sein, dass Sie sich nach der Hypnose räuspern müssen. Wenn Sie tief in Trance gehen, ist der Körper total entspannt und Sie liegen oder sitzen nahezu die ganze Zeit über regungslos da. So ist es nicht verwunderlich, dass Sie sich danach etwas müde oder auch orientierungslos fühlen können, auch die Reaktionen können leicht verlangsamt sein, wie nach einem kurzen Schlaf. Ein ziemlich eindeutiges Indiz, dass sich der Klient in Trance befindet, ist die Tatsache, dass die sogenannten Levitationen funktionieren. Dazu kann der Hypnose-Therapeut dem Klienten suggerieren, dass sich beispielsweise der linke Arm von allein zu heben beginnt (die sogenannte Armlevitation). In einer tiefen Trance wird sich der Arm tatsächlich erheben, ohne dass der Klient dazu aktiv etwas beitragen muss. Wie von Zauberhand beginnt der Arm zu schweben. Natürlich ist das keine Zauberei, sondern die Armbewegung geschieht über den Zugang zum Unterbewusstsein. Ein weiteres Phänomen ist die Katalepsie. Hier bekommt der Klient in der Hypnose die Suggestion, den erhoben Arm wie erstarrt und unbeweglich in einer bestimmten Position verharren zu lassen. Es ist dem Klienten dann nicht möglich, den Arm mit Kraft seines Willens wieder zu lockern. Insgesamt kann sich die Körperwahrnehmung in der Hypnose und Trance ändern. So kann der Klient das Gefühl haben, schief zu sitzen. Eigentlich sitzt er aber die ganze Zeit gerade. Manche Klienten berichten auch von Wahrnehmungsverzerrungen, die ihre Hände betreffen. Sie haben das Gefühl, dass ihre Hände übermäßig groß sind oder verlieren das Gefühl dafür, ob und wann sich ihre Hände berühren. Schmerzen sind unter der Hypnose für die meisten Klienten kein Thema. Durch die hypnotische Entspannung kann es zu einer Veränderung des Schmerzempfindens kommen. So verursachen auch intensivere Schmerzreize ein vermindertes Schmerzempfinden, es kommt also zu einer Erhöhung der Schmerztoleranz. Auch Veränderungen in der Vorstellungskraft können auf eine hypnotische Trance hindeuten. So wird immer wieder von einer gesteigerten Fähigkeit der Visualisation berichtet. Das heißt, der Klient sieht unter der Hypnose sehr farbige und lebendige Bilder und Vorstellungen. Seine Erinnerungsfähigkeit kann sich ebenfalls verändern, das nennt sich Hypermnesie. Während wir in Situationen, vor allem jene, die mit Stress verbunden sind, unser Wissen manchmal nicht abrufen können, ist das unter der Hypnose möglich. Das liegt an der tiefen Entspannung von Körper und Geist, welche den Zugang zum Unterbewusstsein möglich macht. So ist es dann durchaus möglich, dass wir uns an Fakten, Erlebnisse oder Wissen in der Hypnose erinnern, welches wir bereits vergessen hatten. Ein weiteres typisches Phänomen, welche auf eine hypnotische Trance hindeutet, ist die Zeitverzerrung. Nach der Sitzung hat der Klient oftmals jegliches Gefühl für die Zeit verloren und weiß nicht, wie lange er tatsächlich in der Hypnose war. So kann eine kurze Sitzung endlos lange erscheinen oder eine lange Einheit sehr kurz.
Isabella Buschinger Hypnose Praxis

Hypnose Berlin

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