Hypnose Berlin

Hypnose bei Höhenangst, Akrophobie
Angst vor Höhe überwinden

Höhenangst oder auch Akrophobie (früher auch unter dem Namen Altophobie oder Hypsophobie bekannt) wird durch Höhe ausgelöst, sie bezeichnet die Angst vor einer bestimmten Entfernung vom Boden, die auch schon bei niedriger Höhe ausgelöst werden kann. Viele Menschen kennen das beklemmende Gefühl, wenn man auf einem hohen Bauwerk oder einem Berg steht und in die Tiefe blickt, nicht umsonst wird von schwindelerregenden Höhen gesprochen. Doch bei Menschen, die unter Höhenangst leiden, bleibt es nicht bei einem beklemmenden Gefühl. Bereits der Gedanke an den Aufenthalt auf einem Turm, Berg, Hochhaus, einem steilen Abhang oder einer Brücke kann Ängste auslösen. Häufig beschreiben Betroffene ähnliche Ängste, wenn sie auf einer Leiter stehen oder einem Balkon, was deutlich macht, dass es dabei nicht um eine besondere Höhe gehen muss. Einige Meter über dem Boden können wir Betroffene ausreichen, um starke Gefühle von Angst, mit schwitzigen Handflächen, Anspannung und Unruhe auszulösen, die sich bis zur Panik steigern können und einen hohen Leidensdruck für Betroffene ausmachen. Hypnose hilft, die Höhenangst zu überwinden und sich wieder sicher in seinem Leben bewegen zu können, egal in welcher Höhe. 
Höhenangst bei Hypnose - Angst vor Höhe überwinden
Bild: Hypnose bei Höhenangst, Akrophobie - Angst vor Höhe überwinden

Höhenangst Symptome

So erkennen Sie Höhenangst – Akrophobie

In Höhen können Betroffene körperliche und psychische Symptome erleben. Dazu zählen innere Unruhe, Schwindel, Schweißausbrüche, Kribbeln in den Gliedmaßen, Übelkeit, einen erhöhten Puls, Herzklopfen, Herzrasen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, ein Engegefühl im Brustraum, Atemnot, Benommenheit, Depersonalisation (das Gefühl von Entfremdung des eigenen Körpers und Bewusstseins oder der Fremdartigkeit der Situation). Manche Menschen, die unter Höhenangst leiden, haben das Gefühl von Kontrollverlust bis zu Todesangst und erleben Vorstellungen davon zu stolpern, zu fallen, zu stürzen oder hinab in die Tiefe gezogen zu werden. Bei dem Gefühl einer akuten Bedrohung kann es zu einer Schockstarre, Weinkrämpfen, Schreianfällen, Todesangst oder sogar zur Ohnmacht kommen. Betroffene können darüber hinaus Zwangsgedanken entwickeln, die sie sich selbst nicht erklären können. So gibt es Akrophobiker, die Angst haben, sie könnten selbst einen Abgrund hinunterspringen oder ihre Kinder schubsen, obwohl der Gedanke völlig absurd ist und keinerlei Motivation dazu vorliegt. Zwangsgedanken sind ein Auswuchs des für Angststörungen typischen Symptoms, die Kontrolle zu verlieren. Durch diese wird das Gefühl des Kontrollverlusts über sich selbst noch bestärkt.
Körperliche Symptome bei Höhenangst
Meist zeigt sich Höhenangst mit körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, erhöhter Blutdruck, Anspannung, Verkrampfung und Schwindelgefühlen. Die körperlichen Anzeichen können auch Gänsehaut sein, sowie ein Kribbeln in den Gliedmaßen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, ein Engegefühl im Brustraum, Atemnot und auch Gefühle von Benommenheit. Manche Betroffene berichten auch von Schweißausbrüchen, Schwitzen, Zittern, Muskelkrämpfe bis hin zu einer Panikattacke. Menschen mit Höhenangst erleben die Situationen, vor denen sie sich fürchten, individuell. Ihr Körper reagiert mit Angstgefühlen, die sich bei jedem anders zeigen kann. Höhenangst kann sich bis zur Panikattacke steigern.
Psychische Symptome bei Höhenangst
Psychisch zeigt sich Höhenangst durch angstvolle Gedanken vor einem anstehenden Aufstieg oder einem Aufenthalt in einer Höhe, sowie negative Gedankenspiralen und Grübeln. Diese Gedanken und Sorgen können sich auf einen möglichen Kontrollverlust beziehen, müssen sie aber nicht. Manche Betroffene stellen sich in Horrorgedanken vor, sie könnten stolpern oder in die Tiefe fallen. Es können sich Zwangsgedanken entwickeln, die sie sich Betroffene selbst nicht erklären können und sie als übertrieben empfinden. Die Belastung kann sich durch Unsicherheit und ein kleiner werdendes Selbstvertrauen zeigen. Betroffene empfinden sich häufig als hilflos und unfähig, etwas an der Situation zu verändern. Vor allem dann, wenn sie sich als nicht wirksam erleben und auf den Aufenthalt beispielsweise in höher liegenden Stockwerken angewiesen sind, können depressive Verstimmungen, Depressionen und Erschöpfung beobachtet werden. Ebenso kann bei Betroffenen ein Vermeidungsverhalten beobachten werden, während sie sich gleichzeitig dafür verurteilen und für ihr Verhalten schämen.

Höhenangst Hypnose löst die Ursachen

Menschen, die von Akrophobie betroffen sind, ist meistens bewusst, dass ihre Angst vor Höhe irrational groß ist und sie in einer Höhensituation nicht fallen oder abstürzen werden. Das Wissen darum mindert ihre Angstreaktion aber nicht. Deswegen sind gut gemeinte Ratschläge wie »Das Geländer ist doch stabil« oder »Da kannst du gar nicht herunterfallen« zwecklos. Im Gegenteil, sie können sich sogar negativ auf das Selbstwertgefühl des Betroffenen auswirken, denn dieser schämt sich für seine Angst und fühlt sich nicht verstanden. Hypnose hilft, die Ursachen von Höhenangst zu bearbeiten und neue Sicherheit und Vertrauen in sich zu festigen, damit Sie sich sicher fühlen können, egal in welcher Höhe Sie sich befinden.

Höhenangst Selbsttest

Leide ich an Höhenangst / Akrophobie?

Lesen Sie sich folgende Fragen durch und beantworten Sie die dort angegebenen Fragen mit Ja oder Nein. Wenn Sie mindestens eine Frage mit Ja beantworten können, ist dies ein möglicher Hinweis auf eine Höhenangst. Je mehr Sie mit Ja antworten, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie tatsächlich unter einer solchen Angst leiden.
  • 1

    Verspüren Sie Symptome wie Kribbeln in den Gliedmaßen, schwitzende Handflächen, Gänsehaut, Unbehagen oder Angstgefühle, wenn Sie an Höhenlagen denken?
  • 2

    Erleben Sie eines der folgenden Symptome, wenn Sie in die Tiefe blicken: Erhöhung der Herzfrequenz und Herzklopfen, Schweißausbrüche, Zittern und Mundtrockenheit.
  • 3

    Verstärkt sich die Angst, je mehr Höhe Sie erreichen?
  • 4

    Gibt es Orte oder Strecken, die Sie aufgrund der Höhe bewusst vermeiden?
  • 5

    Konsumieren Sie Alkohol oder nehmen Sie Beruhigungsmittel, ehe Sie sich einer Höhensituation aussetzen?
  • 6

    Benötigen Sie eine Begleitperson, um sich einer Höhensituation aussetzen zu können?
  • 7

    Verspüren Sie in Höhenlagen instinktiv das Verlangen, der Situation zu entkommen?
  • 8

    Gibt es jemanden in Ihrem nahen familiären Umfeld, der Höhenangst hat?
Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten können und sich in Höhensituationen ängstlich fühlen, sollten Sie ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen. Es könnte bei Ihnen eine Höhenangst, Akrophobie, vorliegen. Bitte beachten Sie, dass Fragen immer breit gestellt sind, sodass es möglich ist, dass auch Menschen, die nicht von der Akrophobie betroffen sind ein positives Ergebnis erhalten. Nicht jeder, der in einer Höhensituation Angst vor dem Blick in die Tiefe hat, leidet unter einer Akrophobie.

Höhenangst Fakten

Höhenangst – Akrophobie, jeder 5. Europäer ist betroffen

Akrophobie setzt sich aus den altgriechischen Wörtern Akros für Gipfel und Phobos für Furcht zusammen. Laut einer Studie soll jeder 5. Europäer davon betroffen sein. Akrophobie, Höhenangst, zählt zu den spezifischen Phobien. Diese Angst kann stark variieren. Während für manche Akrophobiker ein Spaziergang in den Bergen zu viel ist, tun sich andere schwer damit, auf eine Leiter zu steigen. Von einer Phobie spricht man immer dann, wenn die Angst unangemessen groß ist, da keine Gefahr zu erwarten ist. Ein gesunder Respekt vor Höhenlagen ist hingegen völlig normal und ist nachweislich bereits bei Kleinkindern und auch bei Tieren vorhanden. Man spricht dabei vom sog. Klippenphänomen. Die Angst eines Akrophobikers übersteigt das und die Situation wirkt auf ihn verzerrt und viel bedrohlicher, als sie es in Wirklichkeit ist. Die Angst vor der Höhe bzw. dem Blick in die Tiefe ist verbunden mit der Angst zu fallen und zu sterben. Je nach Ausprägung kann die Angst die Lebensqualität des Betroffenen stark beeinträchtigen.

Wovor Akrophobiker Angst haben

Wovor jemand mit Höhenangst konkret Angst hat, kann ganz unterschiedlich sein und sich auch deutlich in der tatsächlichen Höhe unterscheiden.
  • Angst vor einer bestimmten Entfernung vom Boden, sich »zu weit« vom Erdboden zu entfernen
  • Blick in die Tiefe
  • Angst vor Schwindelgefühle
  • Angst, abzustürzen
  • Angst, zu stolpern und in die Tiefe zu fallen
  • Aufenthalt auf einem Turm, Berg, Hochhaus, einem steilen Abhang oder einer Brücke
  • Angst vor dem Aufstieg auf eine Leiter
  • Angst vor dem Stehen auf einem Balkon
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren

Akrophobie zusammen mit anderen Angststörungen wie Agoraphobie

Die Akrophobie kann auch als Teil einer anderen Angststörung wie der Agoraphobie auftreten. Wer unter Höhenangst leidet, hat übrigens nicht zwangsläufig auch Probleme mit Flugangst. Die Höhenlage, der man in einem Flugzeug ausgesetzt ist, wird anders wahrgenommen. Zum einen kommt es in einem Flugzeug nicht zum Höhenschwindel. Zum anderen lässt sich eine solche Höhe vom Verstand deutlich schwerer einschätzen, weil sie schwerer zu vergleichen ist, als der Abgrund, den man mit der Landschaft vergleicht, in der man steht. Die Urangst vor Höhen meldet sich vielleicht auch deswegen nicht im Flugzeug, weil der Mensch ursprünglich nicht in solcher Höhe unterwegs war und sie beinahe irrational erscheint.

Das macht Menschen in Deutschland am meisten Angst

Höhenangst ist in Deutschland laut der Statista Online-Umfrage aus dem Jahr 2016 an erster Stelle. Auf Platz 2 ist die Angst vor Bakterien, Infektionen und Krankheiten, auf Platz 3 befindet sich die Angst vor tiefem Wasser, an 4. Stelle die Angst eine falsche Entscheidung zu treffen (15,5 %). Laut der Befragung haben Deutsche am 5. meisten Angst davor, allein zu sein und einsam, an 6. Stelle steht die Angst vor absoluter Dunkelheit. Es waren Mehrfachantworten bei der Befragung möglich. Höhenangst ist demnach keine Seltenheit. In der Umfrage wurden Deutsche nach ihrer größten Angst befragt, folgende Antworten belegten die ersten drei Plätze:
21.4  %
Große Höhen
18.8  %
Bakterien, Infektionen, Krankheiten
16.6  %
Tiefes Wasser
Quelle Statista:
Eigene Darstellung, Datenquelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/617642/umfrage/umfrage-zu-den-angstfaktoren-in-deutschland/, aufgerufen am 18.08.22

Höhenangst Ursachen

Ursachen für Höhenangst

Ursache und Auslöser für die Höhenangst sind für viele Betroffene oftmals nur schwer nachvollziehbar. Es gibt Annahmen darüber, wie Höhenangst entsteht. Es kann aufgrund eines Erlebnisses in der Kindheit sein, das Menschen selbst erlebt oder beobachtet haben. Betroffene können überängstliche Eltern gehabt haben, die das Kind aus Angst vor sogenannten „gefährlichen“ Situationen beim Klettern gewarnt haben. Angst vor Höhe kann in der Kindheit über das Verhalten der Bezugspersonen, Eltern, Vorbilder gelernt sein, sie kann sich aber auch als Reaktion auf einen tatsächlich erlebten oder beobachteten unglücklichen Sturz entwickelt haben. In vielen Fällen weiß aber man nicht, weshalb die Angst vor der Höhenangst entstanden ist und geht von einem multifaktoriellen Geschehen in der Entstehung einer Höhenangst aus. Unbewusste Prozesse bringen in Höhensituationen Angstsymptome an die Oberfläche, ohne dass sie logisch oder rational erklärt können. Wiederholte Ängste in Höhensituationen können zu Vermeidungsverhalten führen, weshalb es auch so wichtig ist, zeitig professionelle Hilfe zu nutzen. Betroffene erfahren sich in Höhen hilflos, sich wiederholende Erfahrungen bestätigen Betroffene in ihrer Höhenangst und festigen diese. 

Wenn Höhenschwindel Höhenangst auslöst

Die Höhenangst ist vom Höhenschwindel zu unterscheiden. Der Höhenschwindel kennzeichnet sich dadurch, dass die Augen Schwierigkeiten damit haben, bestimmte Punkte in der Ferne zu fixieren. Während die Augen den Bereich nach Fixpunkten absuchen und der Kopf sich leicht hin und her bewegt, signalisieren die Füße festen Stand. Diese Signale widersprechen einander. Dadurch empfindet der Mensch ein Schwindelgefühl. Das Schwindelgefühl kann ein Auslöser der Höhenangst sein, da der Betroffene dadurch die Angst vor einem Sturz oder generell vor einem Kontrollverlust entwickeln kann. Völlig normale körperliche Symptome, die durch Stresshormone ausgelöst werden, bestärken in einer solchen Situation zusätzlich die Annahme einer Bedrohung.

Wie Höhenangst entsteht

Stellen Sie sich einmal eine Fahrt in einem großen Riesenrad vor. An der höchsten Stelle könnte es zum Höhenschwindel und der Betroffene entwickelt ein unbehagliches Gefühl. Kann er Situation nicht entfliehen und findet auch keine Möglichkeiten für sich konstruktiv damit umzugehen, kann das Unbehagen zu einer weiteren Ausschüttung der Stresshormone führen. Diese wiederum führen zu weiteren körperlichen Symptomen und einem Anstieg vom Unbehagen zur Angst oder gar zur Panik. Das steigert sich so lange, bis der Betroffene den Umgang mit der Situation ändern oder – wenn er keine Möglichkeit findet – die Situation verlässt, wenn das Riesenrad anhält und er es verlassen kann. Die Erinnerung an dieses Erlebnis kann zum Auslöser für die Angst werden, wenn die Person das nächste Mal vor einem Riesenrad steht. Die Angst kann sich auf die spezifische Situation des Riesenradfahrens beziehen. Sie kann sich aber auch auf andere Situationen, die mit einem (möglicherweise nur leichtem) Unbehagen verknüpft werden, ausbreiten. Die Höhenangst variiert nicht nur nach Einzelfall in den jeweiligen Höhenlagen. Es gibt auch Betroffene, die sich hinter einer Schutzvorrichtung wie Fensterglas in großen Höhen sicher fühlen. Übrigens hat auch der bekannteste deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe seinerzeit stark unter Höhenangst gelitten. Um sich zu therapieren, bestieg er mehrmals die Woche die Turmspitze eines Münsters. Von derartigen Versuchen, sich ohne eine therapeutische Anleitung selbst der Angst zu stellen, ist jedoch abzuraten. In den meisten Fällen gelingt es Betroffenen nicht, die Angst durch eine Konfrontation allein zu überwinden, im ungünstigsten Fall verfestigen sich die Höhenangst mit jeder weiteren Konfrontation. Panikattacken und eine Schockstarre können die Folge sein. Immer wieder geraten etwa Menschen in den Bergen in Not, weil sie sich mit ihrer Angst konfrontieren wollen und sich dabei übernehmen. Im schlimmsten Fall muss die Bergrettung kommen. Eine solche Erfahrung wirkt sich negativ auf das Selbstbewusstsein aus und kann die Höhenangst noch verschlimmern.

Achtung vor Höhen ist überlebenswichtig

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine gewisse Achtung vor Höhen überlebenswichtig und biologisch sinnvoll, da ein Absturzrisiko in Höhenlagen vorhanden ist. Manche Menschen sind dahin gehend jedoch übersensibel und fühlen sich bedroht, obwohl ihnen nichts passieren kann. Auslöser ist möglicherweise ein Schreckensmoment und das Wissen, dass ein Sturz gefährlich oder sogar tödlich sein kann. So kann der Höhenschwindel ein Auslöser der Höhenangst sein, da durch das Schwindelgefühl schnell die Angst erzeugt werden kann, dass man den Halt verliert. Die Angst vor dem Stolpern und Abstürzen wird mit diesem Erlebnis fortan verknüpft. Zur eigentlichen Angst kommt die sog. Angst vor der Angst hinzu. Die Betroffenen beginnen Situationen, die ihnen Angst machen, zu vermeiden. Die Flucht aus der Situation erscheint als einzig probates Mittel, die Bedrohung aufzulösen. Auf diese Weise kann sich mit der Zeit auch eine Angst in geringeren Höhen wie beim Besteigen einer Leiter entwickeln. 

Höhenangst Folgen

Welche Folgen kann Höhenangst haben?

Die Folgen einer Höhenangst richten sich danach, wie stark sich die Angst im konkreten Fall abzeichnet. Menschen, die nicht in der Lage sind, eine Treppe hochzugehen oder eine Brücke zu passieren, leiden stark. Andere, die nur auf sehr hohen Bauwerken oder auf Bergen mit ihrer Angst konfrontiert werden, können derartige Orte meiden und führen ansonsten ein normales Leben. Ob man diese Phobie behandeln lassen sollte, hängt davon ab, ob sie die Lebensqualität beeinträchtigt und ob ein Leidensdruck besteht. Allerdings ist eine Behandlung der Höhenangst immer anzuraten, da Phobien das Selbstwertgefühl beeinträchtigen können. Es ist möglich, dass sich die Akrophobie auch auf andere Alltagssituationen ausweitet, die nichts mit dem Besteigen eines Berges oder eines hohen Turmes zu tun haben. 

Zusammenfassen lassen sich die Folgen von Höhenangst folgendermaßen:
  • Schamgefühle, geringeres Selbstwertgefühl und kleiner werdendes Selbstvertrauen
  • Vermeidung von Höhensituationen mit teils vermehrtem Rückzug in die eigenen vier Wände bis hin zur sozialen Isolation
  • Höheres Risiko, an einer Depression zu erkranken
  • Probleme im beruflichen und privaten Umfeld, wenn gewisse Orte aufgrund der Höhe vermieden werden
  • Risiko an Abhängigkeiten zu erkranken durch gewünschte Beruhigung mittels "Selbsttherapie oder -medikation" mit Alkohol oder Medikamenten, um sich einer Höhensituation aussetzen zu können
  • Schwierigkeiten und Konflikte in Beziehungen und der Partnerschaft durch Vermeidungsverhalten

Höhenangst und Folgeerkrankungen

Andauernde und unbehandelte Höhenangst kann zu Schamgefühlen und zu einem kleiner werdenden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein führen. Auch andere Ängste können als Begleiterkrankung zusätzlich entstehen, wenn sie nicht schon vorher da waren, wie die Agoraphobie. Höhenangst kann dazu führen, dass Betroffene auch in geringen Höhen Panikattacken erleiden und sich dadurch zurückzieht und Situationen vermehrt meidet. Die Angst kann sich außerdem auch auf ganz andere Lebenssituationen ausweiten, wie auf eine Fahrt mit dem Fahrstuhl, überqueren einer Brücke oder das Sitzen am Fenster des Büros. Betroffene haben ein höheres Risiko an einer Depression zu erkranken oder durch eine "Selbsttherapie oder -medikation“ an Abhängigkeiten zu erkranken.

Höhenangst Hypnose

Höhenangst Hypnose – die Angst vor Höhe überwinden

Es ist möglich, Symptome Höhenangsst mithilfe von Hypnose erfolgreich zu mildern und die Angst abzubauen. Seit dem Jahr 2006 existiert ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie, der sich aus Trägern der Bundesärztekammer und der Bundespsychotherapeutenkammer zusammensetzt. Dieses Gutachten erkennt die Hypnotherapie bei Erwachsenen als Methode für verschiedene Indikationen wissenschaftlich an, darunter auch Angststörungen. Verschiedene Studien wie »Die Wirksamkeit von Hypnotherapie bei Angststörungen« des Diplom-Psychologen Erich Flammer aus dem Jahr 2007 konnten die Wirksamkeit der Anwendungen bei Angststörungen belegen. Welche Erfolge erzielt werden können, ist individuell von Person zu Person verschieden. Je eher sich Höhenangst Betroffene Hilfe suchen, umso erfolgreicher kann die Hypnosetherapie sein. Eine gut ausgebildete und erfahrene Hypnosetherapeutin oder ein erfahrener Hypnosetherapeut weiß Menschen in der besonderen Situation professionell zu begleiten.

Durch Hypnose positive Erfahrungen mit Höhe

Hypnose kann negative Bilder, Gedanken und Glaubenssätze, die mit Höhenangst verknüpft sind, bearbeiten und auflösen. Es gibt verschiedene Methoden, die dafür in der Hypnosetherapie erfolgreich angewendet werden kann, wie mit der Expositionserfahrung in Trance: Höhenangst lässt sich mithilfe einer hypnotherapeutischen Expositionserfahrung in der Hypnose behandeln. Expositionserfahrung meint dabei das Erleben von positiven Erfahrungen mit Höhe in unterschiedlichen Höhensituationen. Dabei wird der Zustand der Hypnose mit tiefer Entspannung dafür genutzt, sich während der Erfahrungen sicher und entspannt zu fühlen. Erfahrungen, die die Höhenangst bisher aufrechterhalten haben, können in der Hypnose verarbeitet werden und Ressourcen für neue positive Erfahrungen gestärkt werden. Ziel ist es, die Verbindungen zu entkoppeln, welche immer wieder Angst entstehen lassen und neue Verknüpfungen zu verankern. Es werden eine Neubewertung der angstauslösenden Situation ermöglicht und das Selbstbewusstsein gestärkt. Je eher die Höhenangst behandelt wird, umso besser stehen die Erfolgschancen, sie ganz loszuwerden. Doch auch bei Klienten, die bereits seit Jahrzehnten mit einer Akrophobie zu kämpfen haben, besteht, sind Linderung und sogar vollständige Heilung möglich. Eine Hypnose lässt sich gut kombinieren mit Koordinations-, Balance- und Gleichgewichtsübungen, sowie Kraft- und Ausdauertraining, welche das Zusammenspiel und somit das Vertrauen in den eigenen Körper wiederherstellen.

Mit Hypnose sicher und entspannt, egal in welcher Höhe

Neben der Hypnose in unserer Praxis unterstützen wir unsere Klienten dabei, über die Hypnosesitzung hinaus, mit praktischen Selbsthypnose-Techniken, die Erfahrungen der Hypnose in das Leben mitzunehmen. Haben Menschen in der Hypnose erst einmal neue Sicherheit erlebt, erfahren sie sich als sicherer und entspannter, ganz egal in welcher Höhe.

Weitere Informationen

Hypnose Terminbuchung

  • Die Hypnose Erstsitzung dauert in der Regel 120 Minuten und beinhaltet das Kennenlernen, eine ausführliche Anamnese und Ihre erste Hypnose.
    Nach der Terminbuchung im Online-Kalender erhalten Sie ausführliche Informationen zu Ihrer Hypnose-Sitzung per E-Mail zugesendet und erhalten das Hypnose E-Book kostenfrei zur Buchung der Erstsitzung geschenkt. Folgetermine dauern in der Regel 90 - 120 min, abhängig von der aktuellen Situation und dem Bedarf, der sich daraus ergibt. 
    Ausführliche Informationen zu den Preisen finden Sie unter Hypnose-Preise.
  • Kleinere Themen und Fragestellungen lassen sich manchmal in einer Sitzung lösen. Insbesondere die Hypnose zur Rauchentwöhnung findet in einer Intensiv Sitzung statt. Komplexere Themen, die Menschen länger begleiten, werden im Durchschnitt in vier Sitzungen behandelt. Hypnose-Therapie ist als Kurztherapie zu verstehen. Es gibt auch Ausnahmen, bei denen ich Klientinnen und Klienten auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin über mehrere Jahre hinweg unterstützend begleite.
  • Üblicherweise kommen Klientinnen und Klienten in einem Abstand von 1 bis 4 Wochen zu einem Folgetermin. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einem Sitzungsabstand von 1 bis 2 Wochen gemacht. Ich möchte an dieser Stelle hervorheben, dass dies meiner Erfahrung nach themenabhängig und klientenabhängig ist.
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  • Sie erhalten zu jeder Sitzung eine Rechnung. Diese weist KEINE Gebührenziffern der GebüH aus und enthält keine Diagnosen. Die Sitzung ist am Ende der Sitzung bar oder mit EC-Karte privat zu bezahlen. Die Praxis rechnet NICHT mit gesetzlichen und privaten Versicherungen ab.
  • Weitere Fragen und Antworten finden Sie im Hypnose FAQ Bereich.

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