Hypnose Berlin

Was passiert während der Hypnose?

Was passiert während der Hypnose?
Bild: Was passiert während der Hypnose?

Während der Hypnose

Mit dem Begriff Hypnose können die meisten etwas anfangen. Was allerdings während der Hypnose genau passiert, wissen die wenigsten. Jede Hypnose beginnt in einer seriösen Hypnose Praxis mit einem ausführlichen Vorgespräch, indem Fragen beantwortet werden, das Anliegen besprochen wird und gemeinsam mit dem Hypnosetherapeuten oder der Hypnosetherapeutin werden die Ziele und Erwartungen der Hypnosetherapie definiert. Diese Vorbereitung auf die Hypnose ist wichtig, damit die Hypnose optimal für den Klienten ausgerichtet werden kann. Die Hypnose selbst beginnt mit einer Induktion, der sogenannten Induktion, die den Klienten in die hypnotische Trance führt. Für die Tranceeinleitung verfügt ein professioneller Hypnosetherapeut über ein Repertoire an verschiedenen Induktionstechniken, das je nach Anliegen und Klient genutzt wird, um eine entsprechende Hypnosetiefe zu erreicht, in der dann die hypnotische Arbeit stattfindet. In Absprache mit dem Hypnosetherapeuten und den Wünschen der Klienten werden Selbsthypnose Techniken gelernt, um das Erlangen des gewünschten Ergebnisses auch zu Hause weiter zu unterstützen. Am Ende der Hypnose wird diese ausgeleitet und mit einem Nachgespräch und Ausblick auf die nächsten Tage und die nächste Hypnose wird die Hypnose Sitzung abgerundet.

Das passiert während der Hypnose

Für die meisten Menschen fühlt sich eine Hypnose wie eine angenehme und tiefe Entspannung an. Diese ist in etwa vergleichbar mit einer wohltuenden Erfahrung, die sich warm anfühlt, manche beschreiben auch ein leichtes Kribbeln in den Händen. Das Empfinden während der Hypnose ist immer eine subjektive Erfahrung. Menschen beschreiben das Gefühl in Trance darin, dass sie immer mehr in eine tiefe Entspannung sinken und die Umwelt um sie herum immer unwichtiger wird. Ein immer größer werdendes Wohlgefühl breitet sich aus. Das Zeitgefühl und die Wahrnehmung verändern sich. Man kann Hypnose auch als konzentrierter und fokussierter Zustand beschreiben. Die Entspannung ist aber ein zentraler Faktor bei der Hypnose, denn durch sie werden wir aufnahmefähiger und sind konzentrierter. Das Bewusstsein tritt temporär ein wenig mehr in den Hintergrund, das logische, rationelle und analytische Denken sowie unser Kurzzeitgedächtnis. Stattdessen bekommt das Unterbewusstsein mehr Raum: Jetzt ist mehr Platz für unsere Emotionen, Selbstschutzmechanismen, kreatives Denken, Gewohnheiten, auch unser Langzeitgedächtnis befindet sich hier.
Das Bewusstsein beheimatet den kritischen Apparat oder auch Wächter. Passende und hilfreiche Suggestionen werden in Trance leichter aufgenommen und innerlich umgesetzt. So können gewünschte Veränderungen leichter in Kraft treten. Die Arbeit mit dem Unterbewusstsein ermöglicht die leichte Aufnahme und Wirkung von Suggestionen, auch die Etablierung von neuen inneren Bildern - so wird die Veränderungen direkt herbeigeführt. Man kann sagen, dass die Hypnose den kritischen Faktor, das Bewusstsein umgeht und ermöglicht den Zugang zum Unterbewusstsein und die Veränderung.

Das passiert während der hypnotischen Trance

Hypnose ist ein schlafähnlicher Zustand, hat jedoch nichts mit Schlaf zu tun. Der Kern dieser Annahme ist richtig, besser lässt sich die Hypnose allerdings als eine Schwelle zwischen Wachsein und Schlafen beschreiben, wie eine Art Zwischenzustand. Während der Hypnose sind der Körper und Geist entspannt und offen für den Veränderungsprozess. Gleichzeitig sind Menschen in Hypnose höchst aufmerksam und konzentriert. Sie erreichen in der Trance einen Zustand von einer erhöhten Lernfähigkeit, Kreativität und der Bereitschaft Suggestionen gut aufnehmen zu können. Das macht es möglich, dass gedankliche Beschränkungen aufgehoben und ein vernetztes, kreatives Denken erreicht werden kann. Der Geist ist wie scharf und Fokus gestellt. Die Trance wird mit Induktionstechniken eingeleitet und dann Schritt für Schritt weiter vertieft. Der Hypnotiseur oder die Hypnotiseurin nutzen Worte und Sätze, genannt Suggestionen, um den Klienten in die von ihm gewünschte Richtung zu leiten. Diese Suggestionen wirken direkt auf das Unterbewusstsein und wirken auch nach der Beendigung der Hypnose weiter. Diese werden posthypnotische Suggestionen genannt. Nach der Trance ist der Klient wieder wach und bei klarem Verstand.

Verschiedene Trancetiefen

Trance ist nicht gleich Trance. Es gibt verschiedene Tiefen, die erreicht werden können. Wir unterscheiden heute fünf verschiedene Stufen der Hypnose beziehungsweise Trancestufen. Durch spezielle Tests lässt sich überprüfen, in welcher Stufe der Trance sich der Klient befindet. Zudem lassen sich die Stufen auch bewusst herbeiführen. Die bis heute tiefste bekannte Stufe der Hypnose ist die sogenannte "Ultra-Depth", welche nur schwer zu erreichen ist. Neben dem gibt es noch die leichte, die mittlere und die tiefe Trance sowie das hypnotische Koma, das gerne mit dem Esdaile-Zustand gleichgesetzt wird und die "Ultra-Height" Stufe. Für die meisten Veränderungsprozesse sind die leichte, die mittlere Trancetiefe völlig ausreichend. Die sind Trancetiefen, die die allermeisten Menschen erreichen.

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