Was passiert während der Hypnose?

Was passiert während der Hypnose?

Mit dem Begriff Hypnose können die meisten etwas anfangen. Was allerdings während der Hypnose genau passiert, wissen die wenigsten. In jedem Fall ist sie nichts, wovor Sie sich fürchten müssen. Es beginnt alles mit einem ausführlichen Vorgespräch, indem Sie all Ihre Fragen loswerden können und Sie gemeinsam mit Ihrem Hypnotiseur die Ziele und Erwartungen der Hypnosetherapie definieren. Diese gründliche Vorbereitung ist wichtig, damit die Hypnose optimal wirken kann und Sie sich sicher fühlen. Die Hypnose selbst wird dann mit einer sogenannten Induktion eingeleitet, diese soll Sie in eine hypnotische Trance geleiten. Dazu gibt es verschiedene Techniken, ist dann die entsprechende Hypnosetiefe erreicht, kann die eigentliche hypnotische Arbeit stattfinden. In Absprache mit Ihrem Therapeuten und auf Ihren Wunsch können Sie auch noch die Selbsthypnose lernen, das findet aber meist in einer separaten Sitzung statt. Am Ende wird die Hypnose schließlich wieder aufgelöst, das nennt sich dann die Hypnose-Ausleitung. Im Anschluss daran findet noch ein Nachgespräch statt.

Das passiert während der Hypnose

Für die meisten Menschen fühlt sich eine Hypnose wie eine angenehme und tiefe Entspannung an. Diese ist in etwa vergleichbar mit einer wohltuenden Erfahrung, die innerlich etwas kribbelt und sich warm anfühlt. Natürlich ist das Empfinden während der Hypnose immer eine subjektive Erfahrung. Sie fallen immer ein Stück mehr in eine Entspannung und schaffen es irgendwann, dass Ihre Umwelt unwichtig wird und Sie sich immer wohler fühlen. Ihr Zeitgefühl und Ihre Wahrnehmung verändern sich vielleicht, es kann aber auch sein, dass Sie sich einfach sehr konzentriert und fokussiert fühlen. Die Entspannung ist aber ein zentraler Faktor bei der Hypnose, denn durch Sie werden wir aufnahmefähiger und konzentrierter. Zudem tritt das Bewusstsein temporär in den Hintergrund. Dieses ist nicht vollkommen ausgeschaltet, aber eben im Hintergrund. Das Bewusstsein vereint unser logisches, rationelles und analytisches Denken sowie unser Kurzzeitgedächtnis. Stattdessen tritt das Unterbewusstsein hervor, in welchem sich unsere Emotionen, die Selbstschutzmechanismen, unsere Gewohnheiten oder das Langzeitgedächtnis befinden.
Da das Bewusstsein der kritische Apparat oder auch der Wächter über das Unterbewusstsein ist, werden die Suggestionen vorher gefiltert und das ist nicht immer gut. Das bedeutet, dass es sehr schwer ist, gewünschte Veränderungen in Kraft treten zu lassen. Möchten Sie zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören, weil dies bekannter Weise nicht gut für Ihre Gesundheit ist, kann Ihr Bewusstsein Ihnen trotzdem einen Strich durch die Rechnung machen. Es hat das Rauchen als lieb gewonnene Gewohnheit etabliert und möchte diese nicht aufgeben. Indem wir unser Unterbewusstsein öffnen, können die Suggestionen direkt wirken und die Veränderungen herbeigeführt werden. Die Hypnose überrumpelt quasi den kritischen Faktor und greift direkt auf das Unterbewusstsein zu. Zusammenfassend ist die Hypnose also die Umgehung des kritischen Faktors, der im Bewusstsein sitzt. Stattdessen kann sie ein geeigneteres selektiveres Denken mit dem Zugang zum Unterbewusstsein etablieren.

Das passiert während der hypnotischen Trance

Zunächst wurde davon ausgegangen, dass die Hypnose ein schlafähnlicher Zustand ist. Der Kern dieser Annahme ist richtig, besser lässt sich die Hypnose allerdings als eine Schwelle zwischen Wachsein und Schlafen beschreiben. Während der Hypnose sind der Körper und auch der Geist sehr entspannt. Gleichzeitig sind Sie höchst aufmerksam und konzentriert. Sie erreichen in der Trance einen Zustand von einer erhöhten Lernfähigkeit und der Bereitschaft Suggestionen gut aufnehmen zu können. Das macht es möglich, dass Sie gedankliche Beschränkungen aufheben und ein vernetztes Denken erreichen können. Ihr Geist ist also wie scharfgestellt. Die Trance wird mit einer Induktionstechnik eingeführt und dann weiter vertieft. Der Hypnotiseur gibt verbale Anweisungen, diese nennen sich Suggestionen. Diese wirken direkt auf Ihr Unterbewusstsein, wirken diese noch nach der Auflösung der Hypnose handelt es sich dabei um posthypnotische Suggestion. Nach der Trance ist der Klient wieder wach und bei klarem Verstand.

Verschiedene Trancetiefen

Trance ist nicht gleich Trance, es gibt verschiedene Tiefen, die Sie erreichen können. Wir unterscheiden heute fünf verschiedene Stufen der Hypnose beziehungsweise Trance. Durch spezielle Tests lässt sich überprüfen, in welcher Stufe der Trance sich der Klient befindet. Zudem lassen sich die Stufen auch bewusst herbeiführen. Die bis heute tiefste bekannte Stufe der Hypnose ist die sogenannte "Ultra-Depth", welche nur schwer zu erreichen ist. Neben dem gibt es noch die leichte, die mittlere und die tiefe Trance sowie das hypnotische Koma (Esdaile-Zustand) und die "Ultra-Height" Stufe.

Isabella Buschinger Hypnose Praxis

Hypnose Berlin

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